Nationalrat - Bures zu Bundesstraßengesetz: 1,5 Milliarden Euro Einsparungen beim Autobahnbau

Wien (OTS/SK) - Im letzten Jahr wurden alle geplanten Infrastrukturprojekte einer verkehrspolitischen Prüfung und einer Wirtschaftlichkeitsprüfung unterzogen. "Wir müssen die vorhandenen Mittel so effizient wie möglich einsetzen", betonte Bures am Mittwoch im Nationalrat im Zusammenhang mit der Novelle des Bundesstraßengesetzes. "Wir geben weniger für Straßenprojekte aus, die in den Dimensionen nicht notwendig waren. Denn nicht jede Straße in Österreich muss eine Autobahn sein", betonte Bures. Sie nannte ein Einsparungsvolumen von 1,5 Mrd. Euro. ****

Einen Investitionsstopp gebe es aber nicht, denn in den nächsten Jahren werde eine Mrd. Euro in die Straße investiert, die Hälfte davon in die Verkehrssicherheit, so die Ministerin. "Der Schwerpunkt bei Investitionen in die Infrastruktur liegt aber bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. In die Bahn wird doppelt so viel investiert wie in die Straße", so die Ministerin.

Die Bauprojekte würden auch nicht, wie oft behauptet, länger als geplant dauern oder teurer werden. "Der Tauerntunnel etwa wurde punktgenau fertig. Bei unseren Infrastrukturprojekten sind Profis in Planung und Effizienz am Werk", betonte Bures. Auch der Experte Felderer vom IHS sagte, dass die Rückzahlungspläne des BMVIT funktionieren. "Es geht um gut investiertes Geld, um Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt mit guter Infrastruktur zu versorgen", so die Ministerin. (Schluss) bj/sv

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