Gesundheitsziele - Ministerin Schmied: Je höher die Bildung, desto besser die Gesundheit

Bewusstseinsbildung für Gesundheit in Schulen stärken

Wien (OTS/SK) - Höhere Bildung begünstigt in der Regel die Gesundheit eines Menschen, bekräftigte Bildungsministerin Claudia Schmied Montagabend beim "Policy Dialog" zum Thema "Gesundheitsziele" in der Wiener Urania. "Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Gesundheit und Bildung", so Schmied. Durchschnittlich höheres Einkommen, berufliche Verwirklichung und geringere Gefahr der Arbeitslosigkeit spielen hier eine wesentliche Rolle. ****

Gesundheitspolitische Ziele seien ein weiteres Argument für die Bildungsreform. "Je höher die Bildung ist, umso besser ist auch der Gesundheitszustand der Menschen", betonte Schmied. Höhere Bildung hänge mit besserem Einkommen und geringerer Gefahr, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein, zusammen. Zufriedenheit in einem guten Job sei ein wesentlicher Gesundheitsfaktor. Es sei daher umso wichtiger, ein durchlässiges und sozial gerechtes Bildungssystem zu gestalten, um mehr Menschen soziale Aufstiegschancen zu ermöglichen.

Dabei müsse auch auf die Beruf- und Bildungswahl geachtet werden. "Es muss die Berufsentscheidung, die Bildungsentscheidung besser gelingen", so Schmied. Die passende Schulform für Jugendliche zu finden, sei überaus wichtig. Falsche Entscheidungen können hier längerfristig sogar zu psychosomatischen Krankheiten führen. Eine gemeinsame Schule würde hier längere und spätere Entscheidungsprozesse ermöglichen. Der Ausbau der Neuen Mittelschule und die Ausweitung der ganztägigen Betreuung sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einer Bildungsreform.

Durch den Ausbau der Nachmittagsbetreuung, der Ganztagsschulen, könne gesundheitspolitisch viel erreicht werden. "Bewusstseinsbildung, was Gesundheit betrifft" sei eine der Aufgaben der Schule. Zudem könne durch Sportangebot, auch in der Nachmittagsbetreuung, Einiges erreicht werden. Es werde zudem an einem Gütesiegel für Essen in der Schule gearbeitet. Man müsse jedoch darauf achten, die Schule nicht zu überfordern. Die Schule kann nicht für alles verantwortlich gemacht werden, wird aber ihren Teil leisten. "Wir sind motiviert bei dieser großen Herausforderung dabei", bekräftigte Schmied. (Schluss) pep/tt

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