Wirtschaftsparlament I: Wirtschaftsbund für weiteren Ausbau der sozialen Sicherheit von Unternehmer/innen

Haubner: Zahlreiche Maßnahmen zur sozialen Absicherung Selbständiger bereits umgesetzt, weitere Schritte folgen

Wien, 30. Juni 2011 (OTS) - Mit breiter Mehrheit wurde beim
heutigen Wirtschaftsparlament in der Wirtschaftskammer Österreich ein Antrag der Fraktion des Wirtschaftsbundes zum weiteren Ausbau der sozialen Sicherheit für Unternehmer/innen angenommen. Der Antrag, unter Federführung von Dr. Hans Jörg Schelling, Vorsitzender des Verbandsvorstandes im Hauptverband der Sozialversicherungsträger und Wirtschaftsbund-Abgeordneter zum Wirtschaftsparlament, eingebracht, enthält etwa die Forderung nach einem Wochengeld für Unternehmerinnen unter denselben Bedingungen und in derselben Höhe, wie dies bei Arbeitnehmerinnen der Fall ist.

Darüber hinaus wird eine weitere Verbesserung der bereits bestehenden Absicherung der Unternehmer/innen bei Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit gefordert. Weiters wird in dem Antrag die besondere Bedachtnahme auf eine effiziente Gesundheitsvorsorge für alle Selbständigen sowie eine optimale Betreuung von chronisch kranken Patient/innen im Rahmen der Erarbeitung des neuen Gesundheitsmodells der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft (SVA) eingemahnt.

"Der Wirtschaftsbund hat für die soziale Absicherung der Unternehmerinnen und Unternehmer in den letzten Jahren bereits viel erreicht", betont Wirtschaftsbund-Generalsekretär, Abg.z.NR Peter Haubner anlässlich der Sitzung des Wirtschaftsparlaments. Dazu zählten etwa das seit 2009 gültige Modell der Arbeitslosenversicherung für Unternehmer/innen, die massive Senkung der Beiträge für Kleinunternehmer/innen durch die reduzierte Mindestbeitragsgrundlage, oder auch der erfolgte Ausbau der Absicherung von Selbständigen bei Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit.

Mit dem heutigen, inhaltlich umfassenden Antrag des Wirtschaftsbundes werde dieser Kurs zur sozialen Sicherung der Unternehmer/innen konsequent weiter geführt. "Es muss in unser aller Interesse liegen, die sozialen Rahmenbedingungen für die Träger des wirtschaftlichen Wachstums unseres Landes weiter zu gewährleisten und auszubauen. Damit geben wir unseren Leistungsträgerinnen und Leistungsträgern ein Mehr an persönlicher Sicherheit, was letztlich auch der Produktivität und damit der Wettbewerbsfähigkeit zugute kommt", betonte Haubner.

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