BZÖ-Widmann: Forschungsziele sind auf Sand gebaut

Wien (OTS) - "Erst konstruiert die Regierung eine Forschungsquote von 3,76 Prozent des BIP - und dann lässt sie sich offensichtlich eine utopische Wirtschafts-Wachstumsprognose von 2011 bis 2020 beim Joanneum Research erstellen", kritisierte BZÖ-Forschungssprecher Abg. Mag. Rainer Widmann im gestrigen Forschungsausschuss. "Die vollmundig angekündigten Forschungsziele sind auf Sand gebaut", warnte Widmann. Denn die Finanzierung vom privaten Sektor müsse dazu auf über zehn Mrd. Euro verdoppelt werden, "weil Bures und Töchterle auf einem bereits im Bundesfinanzrahmen eingefrorenen Budget sitzen", so Widmann.

Die jährliche nominelle Steigerung des BIP wird laut dem aktuellen Forschungsbericht für die Jahre 2000 bis 2011 mit 3,31 Prozent ausgewiesen. "Für die Jahre 2011 bis 2020 sollen es 3,93 Prozent sein, was ein Wachstum von 20 Prozent bedeuten muss. Denn die von der Bundesregierung vollmundig angekündigte Forschungsstrategie, die übrigens weder mit Zahlen, Daten oder Fakten begründet ist, wäre sonst haltbar", ärgert sich Widmann.

"Nichts geht mehr in dieser Bundesregierung im Forschungs- und Innovationsbereich. Bures und Töchterle haben keinen Handlungsspielraum mehr und warten nur auf das Wahljahr 2013", warnte Widmann. Völlig unverantwortlich ist für ihn aber, dass ein Wirtschaftsökonom oder Wirtschaftsexperte angesichts der Wirtschaftskrise ein nominelles Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 3,93 Prozent bis 2020 unterschrieben hat.

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