JVP-Mandatarin Bettina Rausch: Frühpensionierungen dürfen nicht Regelfall bleiben

Mit vernünftigen Maßnahmen jetzt die Pensionen sichern!

Wien, 30. Juni 2011 (OTS) "Es ist mehr als bedauerlich, dass junge Menschen sich schon heute Sorgen um ihre Pension machen müssen und sogar damit rechnen, nie eine zu erhalten", so Bundesrätin Mag. Bettina Rausch, Bundesobmann-Stellvertreterin der Jungen ÖVP, über die derzeitige Diskussion rund um das Thema Pensionen. ****

Obwohl wir eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt haben, und die Lebenserwartung in Österreich immer mehr steigt, treten 80 Prozent der Österreicher vor dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter von 65 Jahren in den Ruhestand – durchschnittlich mit 59, die ÖBB-Bediensteten sogar mit 53 Jahren.

Österreich nimmt damit international einen der hintersten Plätze ein. Alle Experten sind sich einig: Frühpensionierungen dürfen nicht mehr die Regel, sondern müssen die Ausnahme für all jene sein, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr länger arbeiten können. Des Weiteren kann durch Maßnahmen, wie etwa eine Abflachung der Lebensverdienstkurve sichergestellt werden, dass ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer finanziell tragbar für die Unternehmen bleiben, und daher nicht vorzeitig in die Pension geschickt werden.

"Sozialminister Hundstorfer ist gefordert, die Reformvorschläge, die am Tisch liegen, umzusetzen. Sonst zahlen wir Junge heute in ein System ein, von dem wir morgen nichts mehr haben", so Jugendvertreterin Bettina Rausch abschließend.

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