CareFusion veranstaltet ein Symposium zu den weltweiten Problemen von Infektionen durch Gesundheitspflege

Rolle, Schweiz (ots/PRNewswire) -

- Hunderte von Millionen von Patienten in aller Welt sind betroffen, sowohl in Entwicklungsländern wie auch in einkommensstarken Ländern

Während sich internationale Experten in Genf zur ersten internationalen Konferenz über Prävention und Infektionskontrolle (International Conference on Prevention and Infection Control(1)) versammeln, kündigt CareFusion die Organisation eines weiteren Symposiums an, bei dem sich internationale Experten treffen, um sich über die Standards zur Reduzierung von Infektionen durch Gesundheitspflege (health care-associated infections, kurz HCAIs) auszutauschen.

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Wie in einem aktuellen Bericht der WHO über HCAIs auf der ganzen Welt(2) hervorgehoben wurde, erleiden Hunderte von Millionen Patienten jedes Jahr Infektionen, insbesondere auf Intensivstationen. Während die Entwicklungsländer wie vermutet eine hohe Infektionsrate aufweisen - Daten werden in vielen Ländern oft unzureichend festgehalten, um sich ein klares Bild zu schaffen - weist der Bericht auch auf die wenig bekannte Tatsache hin, dass auch in einkommensstarken Ländern viele Patienteninfektionen vorkommen.

"Die hohe HCAIs-Infektionsrate in einkommensstarken Ländern in Europa und Nordamerika ist überraschend, vor allem weil wir wissen, dass 20 bis 30 Prozent dieser Infektionen vermeidbar sind", so Mike Fairbourn, Vice President für International Marketing im Bereich Infektionsprävention bei CareFusion. "Die effektive Umsetzung der evidenzbasierten Infektionspräventions- und Kontrollverfahren wie zum Beispiel Händewaschen und die präoperative Vorbereitung der Haut von Patienten hat sich bewährt, weil die Rate vermeidbarer Infektionen durch Gesundheitspflege drastisch reduziert wurde."

Das CareFusion-Symposium wird Strategien und Standards zur Reduzierung und Vermeidung von HCAIs-Zwischenfällen ansprechen. Die Veranstaltung wird von Führern in diesem Bereich angeführt werden:

  • Dr. Michael A. Borg, Leiter vom Department of Infection Prevention and Control am Mater Dei Hospital in Malta;
  • Dr. Nizam Damani, klinischer Direktor, Infection Prevention and Control beim Southern Health & Social Services Trust; und
  • Jennie Wilson, Krankenpflegerin, Autorin und Mitglied der Faculty of Public Health im Vereinigten Königreich.

Mehr als 4 Millionen Patienten - sprich 1 Patient von 10 - in Europa entwickeln eine HAI jedes Jahr, und rund 37.000 Patienten pro Jahr sterben an Infektionskomplikationen. Die direkten Gesamtkosten des Gesundheitswesens betragen 7 Milliarden EUR aufgrund langer Krankenhausaufenthalte und Behandlungen(3).

Die Schweiz ist genau so schwer betroffen, mit einer Infektionsrate von 8,8 Prozent, die über dem europäischen Durchschnitt von 7,1 Prozent und bei 70.000 Infektionsfällen pro Jahr liegt. Zusätzliche Kosten im Gesundheitswesen werden auf weitere 230 und 300 Millionen Schweizer Franken pro Jahr geschätzt, wegen längerer Krankenhausaufenthalte und weiterer Behandlung.

In den USA sind jedes Jahr 1,7 Millionen Patienten betroffen, was zu fast 100.000 Todesfällen führt und das Gesundheitssystem 4,5 Milliarden US$ kostet(4).

Steve Klis, Senior Vice President bei CareFusion International erläuterte: "Zu den Hauptursachen gehören Infektionen im Blutstrom durch Operationsstellen und Katheter sowie Lungenentzündungen, die durch das Ventilationssystem eingefangen wurden. Mit unserem Wissen und umfassenden Produktportfolio sieht sich CareFusion in der einzigartigen Lage, als Katalysator die Experten zusammenzubringen, damit wir dieses wachsende weltweite Problem beheben können."

Das CareFusion-Symposium, mit dem Titel "Setting Standards for Reducing the Global Burden of Health Care-Associated Infections," findet am 29. Juni 2011 von 13.00 bis 14.30 Uhr an der University of Geneva Hospitals (Universitätsklinik Genf) statt.

Informationen zu CareFusion

CareFusion ist ein weltweit tätiges Unternehmen im Dienste des Gesundheitswesens und bietet Produkte und Dienstleistungen an, die Krankenhäusern dabei helfen, ihre Patientenversorgung deutlich zu verbessern. Das Unternehmen entwickelt marktführende Technologien wie Alaris(R) Infusionspumpen, Pyxis(R) automatisierte Dosier- und Patienten-Identifikationssysteme, AirLife(TM), AVEA(R) und LTV(R)-Serien von Ventilatoren und respiratorischen Produkten, ChloraPrep(R) Hautvorbereitungsprodukte, MedMined(TM) Services für Data-Mining-Überwachung, chirurgische Instrumente der Marke V. Mueller(R) und Snowden-Pencer(R) und NeuroCare diagnostische Produkte. CareFusion beschäftigt mehr als 14.000 Menschen weltweit. Weitere Informationen sind auf http://www.carefusion.com erhältlich.

(1) http://www.icpic2011.com

(2) Report on the Burden of Endemic Health Care-Associated Infection Worldwide, World Health Organization, 2011 (Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2011 über die weltweite Last der endemischen Infektionen durch Gesundheitspflege) (
http://whqlibdoc.who.int/publications/2011/9789241501507_eng.pdf)

(3) Jährlicher Bericht zu übertragbaren Erkrangungen in Europa 2008. Bericht über den Status übertragbarer Erkrankungen in den EU-und EEA/EFTA-Ländern. Stockholm, Europäisches Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten, 2008

(4) Klevens RM et al. Estimating health care-associated infections and deaths in U.S. hospitals, 2002 (Klevens RM et al. Schätzungen zu Infektionen und Todesfällen durch Gesundheitspflege in US-Krankenhäusern, 2002). Public Health Reports, 2007, 122:160-166

Rückfragen & Kontakt:

Media International, Annika Hjelm,
+41-21-556-3106,annika.hjelm@carefusion.com, CareFusion - Schweiz,
oder Investoren: CarolCox, +1-858-617-2020, carol.cox@carefusion.com,
oder Media US, SuzanneHatcher, +1-858-617-2226,
suzanne.hatcher@carefusion.com

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