Karlheinz Töchterle: Forschung ist Motor für die Zukunft unseres Landes

Wissenschafts- und Forschungsminister im Ausschuss Forschung, Innovation und Technologie - Forschungs- und Technologiebericht im Mittelpunkt

Wien (OTS) - "Forschung, Technologie und Innovation sind die treibenden Motoren für eine nachhaltige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit am Standort Österreich", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle im heutigen Ausschuss Forschung, Innovation und Technologie. Im Mittelpunkt steht der Forschungs- und Technologiebericht 2011, der im Auftrag der Bundesministerien für Wissenschaft und Forschung (BMWF), Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) erstellt wird und Ende Mai den Ministerrat passiert hat.

Wie auch bereits aus der im März beschlossenen FTI-Strategie der Bundesregierung geht aus dem von Joanneum Research, dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung, dem Austrian Institute of Technology sowie unter Beteiligung der Statistik Austria erstellten Forschungs- und Technologiebericht deutlich der hohe Stellenwert der (Grundlagen)Forschung für die künftige Entwicklung des heimischen Wissenschafts- und Forschungsstandortes hervor. Ziel Österreichs müsse es sein, Investitionen in die Grundlagenforschung bis 2020 auf das Niveau führender Forschungsnationen zu heben, so der Minister mit Verweis auf Vorbilder wie die Schweiz und Israel.

Der Forschungsminister unterstreicht den dynamischen Aufholprozess Österreichs: In den vergangenen zehn Jahren wurden die Investitionen in Forschung und Entwicklung von 1,9 Prozent des BIP im Jahr 1999 auf 2,79 Prozent des BIP 2011 mehr als verdoppelt. Derzeit liegt Österreich mit einer F&E-Quote von 2,79 Prozent auf Platz fünf der EU. Das Ziel, bis 2020 3,76 Prozent F&E-Quote zu erreichen sei "sehr ambitioniert und wir liegen damit deutlich über dem Gesamt-EU-Ziel von drei Prozent des BIP für Forschung und Entwicklung bis 2020", betont der Minister. Die Steigerung der F&E-Quote um einen Prozentpunkt bis 2020 sei aus heutiger Sicht möglich, "dafür braucht aber es eine gemeinsame Kraftanstrengung und einen Mix aus öffentlichen und privaten Mitteln".

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