FPÖ: Podgorschek: Griechenlandkrise wird nur auf die lange Bank geschoben

Weitere Griechenlandkredite bringen auch keine Lösung der Krise

Wien (OTS) - "Selbst wenn Griechenlands Parlament dem Sparpaket jetzt zugestimmt hat, um neue Kredite zu erhalten, bedeutet dies in keiner Weise eine Lösung für die massive Krise des Landes. Auch österreichische Steuergelder werden weiter für die Verlängerung der griechischen Krise missbraucht", kommentiert der freiheitliche Finanzsprecher, NAbg. Elmar Podgorschek, Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich, den heutigen Beschluss des griechischen Parlaments, mit dem der Weg für weitere "Hilfspakete" frei gemacht wurde.

Dabei sei jedem in Europa längst klar, dass das derzeitige Weiterwursteln die Krise nur in die Länge ziehe. "Leider fehlt den Regierenden der Mut zu sinnvollen Maßnahmen, auch wenn diese schmerzhaft sein mögen. Die österreichische Bundesregierung stimmt mit ihren unzulänglichen Versuchen, die weitere Verschwendung österreichischen Steuergeldes plausibel zu machen, in den europäischen Chor der Mut- und Ideenlosigkeit ein", kritisiert Podgorschek die rot-schwarze Bundesregierung scharf. In der Hoffnung auf ein Wunder würde abermals gutes Geld, das die österreichische Bevölkerung erwirtschaften musste, schlechtem Geld nachgeworfen. Mit dieser bizarren Vorgehensweise würde zudem der mehr und mehr bürgerkriegsähnliche Zustand in Griechenland prolongiert.

"Die jetzige Entscheidung wird die Krise noch mehr verschärfen statt zu einer Beruhigung beizutragen. Dabei nutzt es nichts den Kopf in den Sand zu stecken, wie dies Faymann und Spindelegger tun. Ohne umfassende Reformen des europäischen Währungs- und Finanzsystems kann es keinen Ausweg geben", erklärt Podgorschek. Es sei erschreckend, dass alle Seiten zugegeben hätten, keinen Plan bei einer Ablehnung des Sparpaketes durch das griechische Parlament zu haben. Dies zeige wie verantwortungslos die europäische Politelite inklusive der österreichischen Bundesregierung agiere. Außerdem sei Griechenland nicht der einzige Kandidat für eine Staatspleite, auch andere, größere Volkswirtschaften seinen davon bedroht. "Die derzeitige Krise wird uns noch längere Zeit beschäftigen. Und je untätiger Europas Regierungen sind, desto mehr wird sie sich verschärfen", schließt Podgorschek.

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