Wr. Gemeinderat - SP-Bluma: "Wien leistet Beitrag für mehr Gerechtigkeit in der Welt"

Wien (OTS/SPW-K) - "Entwicklungszusammenarbeit ist ein Akt der Solidarität und die Stadt Wien bekennt sich ausdrücklich dazu, ihren Beitrag für mehr Gerechtigkeit in der Welt zu leisten. Hier geht es nicht um Almosen, sondern um Verantwortung. Die Stadt Wien nimmt ihre Verantwortung ernst und leistet ihren Beitrag - so wie alle anderen österreichischen Bundesländer auch", erklärte SP-Gemeinderätin Susanne Bluma im Rahmen der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderats. In einer globalisierten Welt seien Projekte der Entwicklungshilfe, wie jene über die heute im Gemeinderat abgestimmt wurde, auch deshalb wichtig, weil sie auf die Bekämpfung der Armut und den Aufbau von Strukturen vor Ort abzielen. "Bei der Auswahl der Projekte wurden besonders auf die Nachhaltigkeit der Maßnahmen und auf den Aspekt 'Hilfe zur Selbsthilfe' Wert gelegt. Denn klar ist, dass die negativen Folgen von Armut wie etwa Armutsimmigration oder auch die Ausbreitung von Krankheiten wie AIDS vor nationalen Grenzen nicht halt machen", unterstrich Bluma.

Das Ziel der Projekte, die die Stadt Wien mit insgesamt 20.000 Euro unterstützt, seien Maßnahmen im Gesundheits- und Bildungsbereich, deren positiven Wirkungen auch nach Ende des eigentlichen Projekts andauern sollen. "Wien verschenkt aber keine Steuergelder, sondern unterstützt gezielt Projekte, bei denen sichergestellt ist, dass die Mittel zweckgemäß verwendet werden. Und so werden die Projektträger und ihre Partner vor Ort nach internationalen Standards, aber nach nationalem Steuer- und Wirtschaftsrecht geprüft", stellte Bluma klar. Die Stadt Wien akzeptiere bei den Abrechnungen keine Belege aus dem Projektland, da in vielen Fällen deren Echtheit nicht nachgewiesen werden könne.

Als Beispiel nannte die Gemeinderätin das Projekt in Namibia, bei dem es um den Aufbau einer Gewerkschaft gehe. "Dies ist sehr wichtig, denn nur so kann langfristig sicher gestellt werden, dass die Hausangestellten - oftmals Frauen - Mindestlöhne erhalten und vor Ausbeutung geschützt werden können. Daneben steht ihnen durch das Projekt Beratung und rechtlicher Beistand zur Verfügung", informierte Bluma abschließend. (Schluss) lok

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Rathausklub, Presse
Mag. Louis Kraft
Tel.: (01) 4000-81 943
louis.kraft@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

Fax: (01) 533 47 27-8192

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10010