FPÖ: Deimek: Einsatz der oberösterreichischen ÖVP für Med-Uni Linz offenbar vergebens

Laut Töchterle keine Priorität - Pühringers Einfluss in der ÖVP wird immer geringer

Wien (OTS) - "Der Einfluss Oberösterreichs in der ÖVP ist offenbar nicht mehr vorhanden", erklärt FPÖ-Technologiesprecher NAbg. Gerhard Deimek nach der heutigen Sitzung des Wissenschaftsausschusses. "Minister Töchterle hat unmissverständlich klar gemacht, dass er nicht daran denkt, die längst nötige Medizin-Universität in Linz zu unterstützen. Für ihn hat sie keinerlei Priorität", wundert sich Deimek, nachdem Töchterles ÖVP-Parteifreunde in Oberösterreich rund um Landeshauptmann Pühringer seit Monaten große Töne spucken und die Med-Uni fordern und versprechen.

Für die ÖVP zähle offenbar nur noch ein Bundesland, nämlich Niederösterreich. Dort hat zuletzt Landeshauptmann Pröll die Gründung einer privaten Medizin-Uni angekündigt, finanziert freilich in erster Linie aus öffentlichen Mitteln Niederösterreichs. "Dass die ÖVP für die Wissenschafts- und Universitäts-Politik des ganzen Landes seit Jahren enorm schädlich ist, hat Minister Töchterle heute einmal mehr klar gemacht. Schön langsam müssen das auch die eigenen Parteifreunde erkennen", so Deimek.

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