Karlheinz Töchterle: Qualität an Hochschulen wird gesichert und weiter ausgebaut

Wissenschafts- und Forschungsminister im Wissenschaftsausschuss - Qualitätssicherungsrahmengesetz und Hochschulplan im Mittelpunkt

Wien (OTS) - "Das Qualitätssicherungsrahmengesetz stellt die Weichen für eine qualitätsorientierte Weiterentwicklung im Hochschulbereich: Die Qualität an Hochschulen wird gesichert und weiter ausgebaut", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle im heutigen Wissenschaftsausschuss. Die Qualitätssicherung NEU ist Ergebnis eines ausführlichen Diskussionsprozesses unter Einbindung der betroffenen Agenturen und Räte bzw. der Hochschulkonferenzen und soll nach Ende des derzeitigen parlamentarischen Prozesses mit 1. März 2012 in Kraft treten. Zentral sind Qualitätsaspekte, eine Verwaltungsvereinfachung sowie die verbesserte internationale Vergleichbarkeit.

Künftig wird es für die externe Qualitätssicherung im tertiären Bereich mit der "Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria" eine neue, sektorenübergreifende Einrichtung geben. Die derzeit bestehenden drei Agenturen (AQA, Akkreditierungsrat, Fachhochschulrat) werden integriert. Als Nachfolge der derzeitigen Studierendenanwaltschaft wird eine "Ombudsstelle für Studierende" gesetzlich verankert. Ihr kommt ein Informations- und Serviceauftrag zu. Das neue Gesetz zielt vor dem Hintergrund des Bologna-Prozesses auch auf die verbesserte internationale Vergleichbarkeit ab.

Ebenso Thema im Wissenschaftsausschuss war der Hochschulplan. "Wir müssen die heimische Hochschullandschaft gezielt weiterentwickeln und unsere Stärken vermehrt bündeln", so Töchterle, der über die bisherigen Schritte in den laufenden Arbeiten zum Hochschulplan informierte. Der Hochschulplan hat zum Ziel, die künftige Entwicklung des Österreichischen Hochschulraums in Hinblick auf internationale Sichtbarkeit, Stärken und Schwerpunkte effizienter zu gestalten und Synergien verstärkt zu nutzen. Die Arbeiten am Hochschulplan erfolgen in den vier Teilprojekten Studienplatzfinanzierung, Forschungsinfrastrukturplan, Bauleitplan im Universitätsbereich und Koordinierungsmaßnahmen. Die Empfehlungen der im Jänner eingesetzten Expert/innengruppe werden Ende Juli vorliegen.

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