Schulglocke als Startsignal für Bauarbeiten

Wien (OTS) -

  • 80 Mio. Euro für Instandhaltungen
  • Großprojekte im Wert von 544 Mio. Euro in Ausführung oder Planung
  • Start von sieben Großprojekten mit Ferienbeginn Anfang Juli
  • Abwicklung der lärm- und staubintensiven Arbeiten im Sommer

In Österreichs Schulen läuten die Glocken Anfang Juli zum letzten Mal. Doch sommerliche Ruhe kehrt deshalb nicht ein. Kaum sind nämlich Schüler und Lehrer aus dem Haus, beginnt die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die aufgrund des Schulbetriebs beanspruchten Gebäude wieder in Schuss zu bringen. Die Bandbreite ist enorm: vom Austausch einer Sicherung bis zu Millionenprojekten. Von Letzteren starten mit 1. Juli gleich sieben. So fahren die Bagger erstmals an BRG Diefenbachgasse und HAK Polgarstraße auf. Vor kurzem fand in St. Pölten der Spatenstich zur 58-Millionen-Modernisierung von HAK und HTL statt, und in Schwechat wird das Bundesgymnasium erweitert. Im Westen Österreichs marschieren die Bautrupps in Kufstein (Bundesgymnasium) und beim BG Bregenz in der Gallusstraße auf. Und auch in Linz wird gebaut: Das BRG Hamerlingstrasse wird erweitert und saniert.

Österreichweit sind derzeit 41 Schul-Großprojekte (Neubauten & Generalsanierungen) mit einem Investitionsvolumen von rund 544 Millionen Euro in Ausführung oder Planung. Wobei die "Operation am lebenden Körper", also der Umbau bei voller Nutzung, als Königsklasse der Bauwirtschaft gilt. Das betrifft umso mehr den sensiblen Bereich der Schulen. "Um die Belastungen für Lehrer und Schüler während der Schulzeit so gering wie möglich zu halten, werden auch hier bestmöglich die aufwendigsten Arbeiten während des Sommers erledigt", sagt Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der BIG.

Insgesamt besitzt die BIG etwa 680 Schulgebäude an rund 320 Standorten, die an das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur vermietet sind. Das entspricht einer Gebäudefläche von rund 2,8 Mio. Quadratmetern. Die Abnutzung ist naturgemäß hoch, und die BIG ist als Eigentümer für die Instandhaltung verantwortlich. In diesem Bereich investiert die BIG im Jahr 2011 Österreichweit rund 80 Millionen Euro in ihre Schulen - rund 80 Prozent davon in den Sommerferien. Hauptaugenmerk sind die Gebäudesicherheit, Brandschutz, E-Sicherheit sowie barrierefreie Erschließungen laut Behindertengleichstellungsgesetz. Während die Instandhaltungen ausschließlich Sache des Eigentümers sind, und daher auch von der BIG bezahlt werden, bedarf es bei Großprojekten vor Baubeginn eines unterschriebenen Mietvertrages. Die BIG finanziert also das Projekt und refinanziert sich nach Fertigstellung und Übergabe durch laufende Mieterlöse.

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Leiter Konzernkommunikation & Pressesprecher

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