VP-Leeb: Keine automatische Verlängerung für Intendantin Zechner

Intendanz der größten Musicalbühne Wiens muss ausgeschrieben werden

Wien (OTS) - In altbewährter Tradition soll also wieder einmal der Vertrag der Musicalintendantin Mag. Kathrin Zechner ohne weitere Ausschreibung einfach verlängert werden. Dass die Intendanz der größten Musicalbühne eben einfach so ohne Ausschreibung besetzt werden soll, ist aber nicht akzeptabel.

Kathrin Zechner ist als Intendantin angetreten um wie sie selbst gesagt hat "...neue Aspekte des Genres Musical in Wien aufzeigen...". Als ihr das mit den Produktionen "Rebecca", "The Producers" und "Frühlings Erwachen" nicht gelungen ist und die Häuser leer gespielt hatte, hat sie einen Schwenk vollzogen und mit zugekauftem Kommerz und der Wiederaufnahme von "Tanz der Vampire" die finanziell desaströse Situation gerettet.

"Frau Zechner hat nach 9 Jahren in dieser Funktion ihre hehren Ziele offensichtlich nicht erreicht. Auch wenn die Auslastung derzeit zufriedenstellend ist, kann man wohl nicht behaupten, dass Wien das Mekka des deutschsprachigen Musicals wurde", so ÖVP Kultursprecherin LAbg. Isabella Leeb in einer ersten Reaktion auf die Ankündigung von VBW Geschäftsführer Thomas Drozda den Vertrag von Musicalintendantin nochmals verlängern zu wollen.

Die Stadt Wien investiert immer noch viel zu viele Millionen in Musicals ohne damit wie in anderen Städten Geld zu verdienen. Auch in anderen Städten sichern Musicalbühnen Arbeitsplätze im kulturellen Bereich ohne dass dafür jede Eintrittskarte hoch subventioniert werden muss. Und auch die erst kürzlich vorgestellte Studie über die Umwegrentabilität der Vereinigten Bühnen Wien kann nicht als Beweis für den angeblichen Erfolg der Musicalsparte herangezogen werden. Diese Studie hat nämlich keine Unterscheidung zwischen der Opern- und Musicalsparte gezogen.

"Es kann doch nicht sein, dass bis zum Sankt Nimmerleinstag damit fortgesetzt wird, Intendanzen und Führungspositionen einfach weiter zu verlängern, nur weil sich die betroffenen Personen im SPÖ Wien Freundeskreis bewähren. Wichtige Führungsaufgaben sind, im übrigen nicht nur im Kulturbereich, in ein schlüssiges Gesamtkonzept einzubauen und nicht nach Sympathie zu vergeben! Wir fordern daher eine Neuausschreibung die nach klaren, objektiven und transparenten Kriterien durchgeführt wird, so Leeb abschließend.

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