FP-Nepp: Untätigkeit der Stadtregierung macht sie zum Beitragstäter

Durch die rosarote Brille sieht Rot-Grün Kindesmisshandlung und -missbrauch nicht

Wien (OTS/fpd) - April 2011: Die Großeltern decken auf, dass ihr eineinhalb jähriges Enkelkind in Wien-Brigittenau seit zwei Monaten vom Freund der Mutter mit einer 50 Zentimeter langen Stahlrute misshandelt wird. Der Körper des Mädchens ist mit Hämatomen übersät.

Juni 2011: Die dreijährige Angelina wird in Wien-Landstraße von ihrer Mutter mit einem gebrochenen Oberarm und zahlreichen blauen Flecken am ganzen Körper ins Unfallkrankenhaus gebracht. Die Eltern sollen das Kind über Monate hinweg schwer misshandelt haben.

"Das sind nur zwei besonders dramatische Fälle aus jüngster Zeit. Bei der kleinen Angelina war das Jugendamt sogar informiert, dass es sich um eine Problem-Familie handelt. Aber rechtzeitig eingeschritten ist es nicht. Es hat über das Martyrium des unschuldigen Kindes hinweggesehen", erklärt Wiens FP-Jugendsprecher Dominik Nepp. Für das regelmäßige Versagen der Jugendwohlfahrt macht er aber nicht die überforderten Beamten verantwortlich, sondern die rot-grüne Stadtregierung, welche Probleme ignoriere sowie Schutz und Hilfe für Kinder sträflich vernachlässige. "Die Kinder sind der SP und den Grünen einfach egal", stellt Nepp fest. Dies zeige sich auch daran, dass Bürgermeister Häupl bei diesem wichtigen Thema in der heutigen Gemeinderatssitzung nicht einmal anwesend sei.

Um 30 Prozent gehöre das Budget für die Jugendwohlfahrt aufgestockt. "Aber man muss das Problem auch bei den Wurzeln packen", fordert Nepp, "alle Stellen, die mit Gewalt an Kindern konfrontiert sind, müssen vernetzt werden. Das sind Polizei, Spitäler, Jugendamt, Schule, Hort und Kindergarten. Nur so kann es zu einem umfassenden, wirksamen und koordinierten Schutz der kleinen Opfer kommen." Grundstein dafür sei die von den Freiheitlichen seit Jahren geforderte Gewalt-Transparenzdatenbank. Diese wäre von der linken Stadtregierung aber immer mit Hinweis auf den Datenschutz für die Täter abgelehnt worden.

Nepp: "Das ist der Unterschied zwischen Sozialisten und Freiheitlichen: Sie schützen die Täter und wir die Opfer!" (Schluss)

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