Cortolezis-Schlager: Qualitätssicherung gewährleistet Durchlässigkeit und Anerkennung im Hochschulbereich

ÖVP-Wissenschaftssprecherin: Studienplatzbezogene Finanzierung wichtiger Aspekt des Hochschulplans

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Qualitätssicherung im Hochschulwesen steht heute im Mittelpunkt des Ausschusses für Wissenschaft. "Die Qualitätssicherung neu wird eine bessere Vergleichbarkeit im Hochschulbereich schaffen. Mit der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQAA) gibt es zukünftig eine Einrichtung für externe Qualitätssicherung, die sektorenübergreifend für Verfahrensentscheidungen zuständig ist und damit den Ausbau und die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung an Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen ermöglicht. Die bereits bestehenden drei Einrichtungen werden integriert", zeigte sich heute, Mittwoch, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager erfreut. Mit 1. März 2012 soll die Qualitätssicherung NEU für die Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten in Kraft treten.

Über die Qualitätssicherung im Hochschulbereich werde auf europäischer Ebene seit über einem Jahrzehnt im Rahmen der Bologna Reformen intensiv diskutiert. "Dabei werden auch die Weiterentwicklungen insbesondere im tertiären Short Cycle-Bereich für Fachhochschulen, Universitäten und Privatuniversitäten intensiv zu beobachten sein. Darauf aufbauend schafft Österreich durch die Neuordnung der externen Qualitätssicherung einen transparenten und zukunftsorientierten Rahmen für die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung österreichischer Hochschulen", so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.

Ebenfalls Thema im Ausschuss war der Österreichische Hochschulplan, der die Koordination und Steuerung der tertiären Bildungseinrichtungen, die Studienplatzfinanzierung, die Großforschungsinfrastruktur und den Bauleitplan umfasst. "Der Fokus muss auf eine bessere Planbarkeit für die Universitäten gesetzt werden. Dazu benötigt es klar definierte Schwerpunkte, um Kapazitäten und Ressourcen optimal nutzen zu können", so Cortolezis-Schlager dazu. Wichtiger Aspekt sei dabei die studienplatzbezogene Finanzierung. "Diese wird ein unabdingbares Instrument auf dem Weg zur Festlegung fairer Kapazitäten und zu mehr Transparenz sein. Einige europäische Länder, wie zum Beispiel Dänemark, haben mit diesem Finanzierungsmodell sehr gute Erfolge erzielt", schloss die Wissenschaftssprecherin.
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