Rudolfsheim-Fünfhaus - BV Zatlokal: Neues Prostitutionsgesetz enorm wichtig für den 15. Bezirk

Bezirkschef erwartet sich deutliche Entlastung der Wohnbevölkerung und begrüßt Strafen für Freier

Wien (OTS/SPW-K) - Straßenprostitution darf - voraussichtlich ab
1. November - in Wohngebieten in Wien nicht mehr stattfinden. Das ist die Quintessenz des neuen Prostitutionsgesetzes, das Ende Juni im Wiener Gemeinderat beschlossen wird. Ein rot-grüner Verhandlungserfolg, der vor allem für den 15. Bezirk sehr wichtig ist.

Für Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal war in den Verhandlungen immer klar, dass die einzige Lösung für das Straßen-Prostitutionsproblem im 15. Bezirk nur eine komplette Trennung von Straßenstrich und Wohnbevölkerung bedeuten konnte. Ein Ansinnen, das nun in der Novellierung des Prostitutionsgesetzes berücksichtigt wurde. "Die gefundene Lösung bietet die Chance, dass auf der Äußeren Mariahilfer Straße und in der Felberstraße samt Seitengassen endlich Ruhe einkehrt und die leidgeplagten AnrainerInnen entlastet werden", ist der Bezirksvorsteher erleichtert.

Was Zatlokal neben den neuen Regeln für die Straßenprostitution und für Prostitutionslokale als besonders wichtig erachtet, ist auch die Möglichkeit, nun endlich auch Freier, die im Wohngebiet anbahnen, zur Kasse bitten zu können. "Bis zu 500 Euro Strafe warten auf die Freier. Ich denke, dass dies eine wichtige Stoßrichtung auch für die Polizei sein wird, denn ein Freier wird es sich zwei Mal überlegen, ob er noch einmal illegal anbahnt, wenn er bereits eine hohe Strafe kassiert hat", ist sich Zatlokal sicher.

"Ich denke, dass das Maßnahmenpaket ein erster, sehr wichtiger Schritt ist, um dem Straßenstrich-Problem beizukommen. Ich warne aber davor zu denken, dass von heute auf morgen plötzlich keine Prostituierten mehr im Wohngebiet stehen wird. Dies wird wohl einige Zeit dauern, aber ich bin sehr optimistisch, dass sich die Lage deutlich entspannt", zeigt sich Zatlokal zufrieden.

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