Hernals - Befragung Geblergasse: AnrainerInnen stimmten für den Garagenbau

Klare Zustimmung der befragten AnrainerInnen von 57,1 Prozent

Wien (OTS/SPW-K) - Die Anrainerinnen und Anrainer stimmten für den Bau der Wohnsammelgarage in der Hernalser Hauptstraße 63, die teilweise unterhalb des Schulhofs des Gymnasiums Geblergasse errichtet wird. Das ergab die heutige Auszählung der insgesamt 1.981 gültigen Stimmen unter notarieller Aufsicht und unter Anwesenheit aller Parteien im Wiener Rathaus. Der angekündigte Teilnehmer der Bürgerinitiative entschuldigte sich kurzfristig. "Bei der AnrainerInnenbefragung sind 6.013 Personen im Umkreis von 300 Metern stimmberechtigt gewesen. Über die vergleichsweise hohe Rücklaufquote von 32,9 Prozent bin ich überaus erfreut, auch weil es ein sehr kontroversielles Thema war", erklärt die Hernalser Bezirkssteherin Ilse Pfeffer. Der Versand der Stimmzettel erfolgte ab 6. Juni, die ausgefüllten Stimmzettel mussten bis 22. Juni retourniert werden.

Insgesamt gab es 1.131 Ja-Stimmen, was einem Zustimmungsgrad von 57,1 Prozent entspricht. 42,9 Prozent bzw. 850 Personen stimmten gegen den Bau der Wohnsammelgarage. Von den 1.989 retournierten Stimmzetteln waren 8 Stimmen ungültig.

Demokratisches Befragungsergebnis ist zu akzeptieren

Bezirksvorsteherin Pfeffer bestätigte neuerlich, dass das Ergebnis dieser Befragung für sie bindend ist: "Wir haben die Meinung der Anrainerinnen und Anrainer zu diesem Garagenprojekt eingeholt. Das ist ein klares und demokratisch legitimiertes Ergebnis. Das ist von allen zu akzeptieren, immerhin entsprach das Befragungsprozedere den von der Stadt Wien vorgegebenen Kriterien für Garagenbefragungen." Das Ergebnis zeige klar, dass die Parkplatznot im Kalvarienberggrätzel von den Anrainerinnen und Anrainern tatsächlich als zu groß empfunden werde und es nicht einfach nur eine parteipolitische Frage war.

"Jetzt werden wir die die nächste Bauverhandlung abwarten und danach die notwendigen Schritte für die Realisierung dieses Projekts einleiten. Selbstverständlich werden wir darauf achten, die Beeinträchtigungen durch den Garagenbau so gering und kurz wie möglich zu halten", verspricht Pfeffer.

Mit dem Umsetzungsstart für das Projekt ist aus heutiger Sicht im Sommer 2012 - also in der schulfreien Zeit - zu rechnen. "Der Weiterausbau in den darauf folgenden 18 Monaten wird in einer speziellen lärm- und umweltschonenden Bauweise erfolgen", versichert die Bezirksvorsteherin. Die Wohnsammelgarage in der Hernalser Hauptstraße 63 ist für 252 Fahrzeuge konzipiert. Nach Fertigstellung ist eine umfassende Instandsetzung der Oberfläche und Begrünung des Schulhofs - auch mit Bäumen - geplant.

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