Wohnbaugelder - Schieder fordert Wiedereinführung der Zweckwidmung

Förderung für umweltwirksamen und sozialen Wohnbau - "Breite Bevölkerungsschicht soll profitieren"

Wien (OTS/SK) - Für Bundesgelder für den Wohnbau soll es künftig wieder eine Zweckwidmung geben. Das sagte Finanzstaatssekretär Andreas Schieder am Mittwoch bei seinem Referat vor dem Bundesvorstand der Gewerkschaft Bau-Holz. "So können wir sicherstellen, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird", sagte Schieder. Auch sollen die Gelder umweltwirksamen und sozialen Wohnbau garantieren. ****

Die Wohnbauförderung war ein entscheidender Grund dafür, dass der Wohnungsmarkt in Österreich während der Krise stabil geblieben ist. "In Amerika sind geschätzte 3,5 Millionen Menschen obdachlos geworden. Das ist uns in Österreich erspart geblieben", sagte Schieder. "Die Förderungen müssen einer breiten Bevölkerungsschicht zu Gute kommen und auf aktuelle Entwicklungen reagieren", sagte Schieder.

Schieder sieht in der Wohnbauförderung einen direkten Beitrag zu besserer Lebensqualität. "Die Förderungen sichern leistbares Wohnen, schaffen Arbeitsplätze und können Umweltschutz fördern." Für Schieder ist daher klar: "Wohnbau ist der richtige Ort, um Konjunktur zu fördern. An einer Milliarde Euro für Wohnbauinvestitionen hängen rund 12.000 Arbeitsplätze."

In Zeiten der Krise habe die Regierung große Anstrengungen unternommen, um die Bautätigkeit zu fördern. "Mit den Konjunkturpaketen haben wir für 2009 und 2010 jeweils 100 Millionen Euro für thermische Sanierung bereitgestellt", so Schieder. Mit dem Bundesfinanzrahmengesetz wurde diese Maßnahme bis 2015 verlängert. (Schluss) sa/mb

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