BZÖ-Huber zu BH-Kitzbühel: Millionen für Beamte - leere Taschen für die Menschen

Bürgermeister und Land wollen 20 Mio. Euro für Beamtenpalast verschleudern

Innsbruck (OTS) - "Die Kitzbühler sind zu Recht brennheiß und erschüttert, denn ÖVP-Bürgermeister Dr. Klaus Winkler will am 4. Juli ein unnötiges und teures Bauprojekt durch den Gemeinderat peitschen", erklärt BZÖ-Tirol-Obmann NAbg. Gerhard Huber. Denn trotz 12,5 Mio. Euro Schulden der Gemeinde sollen 20 Mio. Euro für einen Anbau der Bezirkshauptmannschaft zum Fenster hinausgeworfen und damit ein Kniefall vor dem Land vollzogen werden - Barrierefreiheit auf Geheiß eines Bescheides des Bundesrechnungshofes laute der fadenscheinige Vorwand für dieses Projekt. Huber: "Das ist typisch: Millionen für die Beamten, aber leere Taschen für die Menschen."

Die Verschwendungssucht und Abgehobenheit der ÖVP sei ein Faustschlag ins Gesicht der Kitzbühler. Über die Köpfe der Menschen hinweg wolle Winkler gemeinsam mit dem Land Tirol ein Millionengrab schaufeln, einen "Beamtenpalast mit eigener Tiefgarage für neun (!) Stellplätze." Der nächste öffentliche Parkplatz ist übrigens nur 100 Meter entfernt. "Das ist typisch ÖVP - nur ja keinen Schritt zu viel, nur nicht mit den Menschen in Berührung kommen!", so Huber.

"Für die Beamtenhochburg soll ein erst vor vier Jahren um eine Mio. Euro errichteter Konzertsaal der Musikschule Marienheim abgerissen werden und das denkmalgeschützte Gebäude Marienheim im Wert von 3 Mio. Euro wird ans Land verschenkt. Das ist kein Ausverkauf des Kitzbühler Immobilien-Tafelsilbers, sondern Diebstahl an den Bürgern!", kritisiert Huber. Zudem sollten im Zuge der vom BZÖ geforderten Verwaltungsreform sämtliche 84 Bezirkshauptmannschaften Österreichs abgeschafft und mit der Landesebene zu einer neuen "Regionalverwaltung" fusioniert werden, erinnert Huber.

"Hunderte Kitzbühler haben gegen diesen schwarzen Anfall von Größenwahn bereits bei Bürgerinitiativen, mit denen ich gemeinsam kämpfe, unterschrieben und täglich kommen neue dazu", erklärt Huber. "Wenn Bürgermeister Winkler diesen Beschluss am Montag mit seinen schwarzen Gemeinderats-Vasallen tatsächlich in Gutsherrenmanier durchbringt, dann gute Nacht Kitzbühel, dann herrschen bei uns bald griechische Verhältnisse mit Verschwendungssucht.

"Was passiert in Kitzbühel mit den Rechnungshofempfehlungen zum Bürokratieabbau, zur Verwaltungsreform, kurz - zum Sparen?", fragt der Tiroler BZÖ-Abgeordnete und liefert die passende Antwort: "Es reicht endgültig - die Menschen haben "Genug gezahlt!"

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