BZÖ-Bucher: Heute Schicksalstag für Griechenland - wo ist Österreichs Plan B?

BZÖ fordert Teilung der Eurozone

Wien (OTS) - "Heute ist der Schicksalstag für Griechenland. Die Bilder aus Athen sind erschreckend. Während sich andere Länder - wie etwa Deutschland - auf Krisenszenarien vorbereiten, bleibt die rot-schwarze Bundesregierung in Österreich planlos. Faymann, Fekter und Co sollen endlich einen Plan B vorbereiten, um den Wirtschaftsstandort Österreich zu sichern. Fakt ist, dass Griechenland diese Krise nicht aus eigener Kraft ohne Umschuldung bewältigen kann. Denn das Sparpaket belastet jeden Griechen mit 7.000 Euro. Damit bricht die Binnenkonjunktur zusammen und das Land ist nicht wettbewerbsfähig", stellte heute BZÖ-Bündnisobmann Klubobmann Josef Bucher in seiner Pressekonferenz fest.

Bucher kritisierte, dass Europas Regierungen nicht gewillt seien, diese dramatische Schuldenvermehrung zu stoppen. "Schuld an diesem Finanzdesaster sind nicht die Ratingagenturen, sondern die Regierungspolitiker und die Banken."

Der BZÖ-Chef forderte eine Zweiteilung der Eurozone in einen Nord-und einen Südeuro. "Wenn Österreich weiter Steuergeld nach Griechenland und in andere finanzmarode Länder pumpt, fehlt das Geld in unserem Land. Daher müssen wir den österreichischen Wirtschaftsstandort stabilisieren. Es muss damit verhindert werden, dass sich das Athener Blutbad nach Wien ausbreitet", betonte Bucher.

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