Die sichere Form der betrieblichen Altersvorsorge: Betriebliche Kollektivversicherung

Wien (OTS) - Die Betriebliche Kollektivversicherung ist weniger
von Wechselwirkungen des Kapitalmarkts abhängig und sorgt für sichere Pensionen. Die Betriebliche Kollektivversicherung ist eine Betriebspension mit Garantie und gerade in Zeiten volatiler Börsen, die einzige Form, Mitarbeiterpensionen sicher steigen zu lassen. Sie macht damit, als bereits bestehende sichere Alternative, eine Reform des Pensionskassensystems überflüssig.

Angesichts der aktuellen Debatte zur Pensionsthematik möchte die österreichische Versicherungswirtschaft einmal mehr die Vorteile sowie den Nutzen einer Betrieblichen Kollektivversicherung hervorheben.

"Die Betriebliche Kollektivversicherung als Form der betrieblichen Altersvorsorge ist weniger von Wechselwirkungen des Kapitalmarkts abhängig und sorgt für sichere Pensionen", so Dr. Louis Norman-Audenhove, Generalsekretär des österreichischen Versicherungsverbandes (VVO).

Auch in schwierigen Kapitalmarktsituationen bewährt sich das Konzept der klassischen Lebensversicherung. Mit über 70 Mrd. Vermögenswerten in der Lebensversicherung, und davon ca. 75% in der klassischen Lebensversicherung (und somit auch in der Betrieblichen Kollektivversicherung) stellt sich dieses jahrzehntelang bewährte Konzept als stabil und krisensicher dar.

Mit dem Start der Betrieblichen Kollektivversicherung als Alternative zu den Pensionskassen wurde 2005 der Grundstein für eine risikoaversivere Variante der Firmenpension gelegt. Sie ist ein Vorsorgemodell in Form einer klassischen Lebensversicherung mit garantiertem Wertzuwachs, jährlich unverfallbaren Gewinnzuteilungen und auch einer garantierten Rentenleistung in der Pensionsphase. Die Betriebliche Kollektivversicherung wurde eingeführt, damit die Pensionsempfänger von betrieblichen Altersvorsorgeleistungen kein Volatilitätsrisiko tragen müssen, sondern garantierte gleichbleibende Pensionen wählen können.

Um das System attraktiver und weniger abhängig von der jeweiligen Kapitalmarktsituation zu machen, sollte im Zuge der derzeit diskutierten Reform des Pensionskassensystems die Möglichkeit des individuellen Wechsels von Pensionskassen in die Betriebliche Kollektivversicherung verstärkt eröffnet werden. Dies wäre wesentlich wirkungsvoller, kundenorientierter und einfacher umzusetzen, als eine komplexe Reform des Pensionskassensystems.

Vorteile des Modells "Betriebliche Kollektivversicherung":

1. Sicherheit des Systems der klassischen Lebensversicherung: Die Lebensversicherung ist ein Versicherungsprodukt. Durch die Bildung hoher Schwankungsreserven, die in schlechten Zeiten an unsere Kunden weitergegeben werden, kann sie ertragsarme Perioden besser ausgleichen als jede alternative Veranlagung. Die Gelder der Kunden bilden den "Deckungsstock". Selbst im Konkursfall sind diese Mittel gesichert, da sie als Sondervermögen nicht in die Konkursmasse fallen.

2. Gesetzlich geregelte, sichere Veranlagungsbestimmungen: Die gesetzliche Kapitalanlageverordnung regelt die Veranlagungsmöglichkeiten für Lebensversicherungen. Diese Vorschriften bewirken eine extrem risikoarme und auf Werterhalt ausgerichtete Veranlagungspolitik.

3. Überwachung der Veranlagung durch einen unabhängigen Treuhänder: Die Einhaltung dieser Bestimmungen wird von einem unabhängigen, von der Finanzmarktaufsicht bestimmten sachkundigen Treuhänder überwacht. Dieser überprüft auch laufend, ob die im Deckungsstock veranlagten Mittel ausreichen, um die Ansprüche der Kunden jederzeit zu bedecken. Dabei erfolgt die Bewertung der Vermögenswerte nach besonders restriktiven und damit sehr sicheren Regeln.

4. Maximaler Anlegerschutz durch geeignete Bilanzierungsvorschriften: Die Rechnungslegung der Lebensversicherung unterliegt strengen Regeln, die einem Höchstmaß an Sicherheit dienen. Die Einhaltung dieser Bestimmungen wird jährlich von Wirtschaftstreuhändern geprüft und mit der Bilanz bestätigt. Darüber hinaus erfolgen regelmäßige Prüfungen durch die Finanzmarktaufsichtsbehörde, die dem gleichen Ziel dienen.

5. Zinsgarantie während der gesamten Laufzeit: Mit der Höchstzinssatzverordnung legt die Finanzmarktaufsichtsbehörde periodisch den für neue Verträge geltenden Zinssatz fest. Dieser beträgt aktuell vorsichtige 2,0 Prozent. Er gilt für die gesamte Laufzeit einer Lebensversicherung. Dieser niedrige Basiszinssatz bewirkt eine konservative und nicht auf Spekulation ausgerichtete Veranlagung der Kundengelder.

6. Höchststandsgarantie für erworbene Gewinnanteile: Da in der Praxis höhere Erträge am Kapitalmarkt erwirtschaftet werden und auch Überschüsse aus Kosten und Risikoprämien an unsere Kunden rückerstattet werden, kann der Versicherer zusätzlich zum Garantiezins eine Gewinnbeteiligung finanzieren. In diese werden jährlich mindestens 85 Prozent der Gewinne eingebracht. Sobald diese Gewinnbeteiligung dem einzelnen Vertrag gutgeschrieben ist, wird sie Bestandteil des Deckungsstockes und ist somit Teil der Garantieleistung. Die garantierte Versicherungssumme erhöht sich damit jährlich. Der jeweilige Zugewinn wird also im Höchstausmaß ebenfalls garantiert.

"Die Betriebliche Kollektivversicherung ist ein bewährtes System, das krisensicher ist. Die Betriebliche Kollektivversicherung ist besser als die im Zuge der Reform des Pensionskassensystems diskutierte Sicherheits-VRG (Sicherheits-Veranlagungs-Risikogemeinschaft). Die österreichische Versicherungswirtschaft sieht daher keine Notwendigkeit für neue Konstrukte im Rahmen einer Reform des Pensionskassensystems, die Betriebliche Kollektivversicherung ist die gewünschte sichere Variante für die betriebliche Altersvorsorge", so Dr. Louis Norman-Audenhove.

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