Frau am Bau: hochqualifiziert und unterbezahlt Arbeiterkammer erreichte 5000 Euro Nachzahlung

Linz (OTS) - Eine gelernte Steinmetzin und studierte Historikerin aus Linz wurde von ihrem Arbeitgeber mit verbotenen Kettenarbeitsverträgen am Gängelband gehalten und massiv unterbezahlt. Die Arbeiterkammer Oberösterreich erreichte für die Frau eine Nachzahlung von 5000 Euro.

Die Frau arbeitete in einem Steinmetzbetrieb und war aufgrund ihrer besonderen Ausbildung und Fähigkeiten hauptsächlich mit aufwändigen und schwierigen Restaurierungsaufgaben betraut. So arbeitete sie zum Beispiel an der Renovierung einer großen Kirche mit.

Ihr Arbeitsverhältnis wurde aber von einem zum anderen Mal befristet. Und eben diese Befristung nahm der Betrieb wieder als Vorwand, um sie nur als angelernte Mitarbeiterin zu entlohnen. Der Chef argumentierte zudem mit der schwierigen Auftragslage in Zeiten der Wirtschafskrise. Aus Sorge, dass das Arbeitsverhältnis nicht verlängert wird, ließ sich die Frau immer wieder vertrösten.

Schließlich verlor sie aber die Geduld, und sie wandte sich an die Arbeiterkammer. In einem außergerichtlichen Vergleich konnte die AK für sie eine Nachzahlung und Schadenersatz in Höhe von insgesamt 5000 Euro brutto erreichen.

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