Sonntagsöffnung: Wo sie möglich ist, verzichtet kein Händler darauf

Handel und Kunden bestätigen Gallup-Umfrage Woche für Woche

Wien (TP/OTS) - Überall, wo die Sonntagsöffnung erlaubt ist, profitieren Handel und Tourismus. An sechs bis acht Sonntagen im Jahr soll das auch in Wien möglich sein, fordert die ÖHV.

"Shopping gehört heute zum Urlaub dazu. Das geltende Recht entspricht einer Realität aus einem vergangenen Jahrhundert", hält Peter Peer, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), zur Diskussion um das Ladenöffnungszeitengesetz fest.

Ungeachtet des erwarteten Spruchs des Verfassungsgerichtshofs verweist er auf die wirtschaftlichen Auswirkungen politischer Entscheidungen: 63 % der Wien-Gäste wollen sonntags einkaufen, so eine Gallup-Umfrage im Auftrag der ÖHV. Umgerechnet auf die Zahl der Wien-Besucher sind das 2,8 Mio. Kunden, die Geld ausgeben wollen. 47 % hätten mehr eingekauft - umgerechnet 2 Mio. Gäste. Der Tourismus würde von zusätzlichen Nächtigungen profitieren: "Jeder fünfte Befragte wäre eine Nacht länger geblieben. Wenn wir nur die Gäste herausrechnen, die tatsächlich einen Sonntag an den Aufenthalt anhängen könnten, wären das 325.000 Nächtigungen mehr", erklärt Peer.

Angebot wird überall angenommen

Das Argument, dass die Wiener Händler auf zusätzliche Umsätze verzichten wollen, führen Tausende Kollegen in ganz Österreich Wochenende für Wochenende ad absurdum: "Wo sonntags geöffnet werden darf, wird sonntags auch geöffnet. Das ist in ganz Österreich so. Da unterscheiden sich unsere Händler nicht von denen im Rest der Welt -wohl auch nicht die in Wien", so Peer. "Freiwillig wird ein Händler immer zusperren dürfen. Aber man soll ihn nicht dazu zwingen - schon gar nicht mit dem Argument, dass er das ohnehin will! Wer offenhalten will, soll offenhalten dürfen", fordert er die Möglichkeit dazu an sechs bis acht Sonntagen im Jahr.

Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. 1.200 Mitgliedsbetriebe, davon 171 in Wien (inklusive aller 5-Sterne-Hotels), nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2010 über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,1 % des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

Die Präsentation zur Gallup-Umfrage im Auftrag der ÖHV finden Sie unter: http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv37

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