"Von wilden Tieren, Mooren und Ruinen": Eine Reise durch Niederösterreichs Naturparke

"Erlebnis Österreich" am Sonntag, 3. Juli; 16.35 Uhr, ORF 2

St. Pölten (OTS) - Was verbindet 200 Jahre alte Rotbuchen, verspielte Fischotter, fleischfressende Pflanzen und begeisterte Sternengucker? Sie alle sind in den niederösterreichischen Naturparken zu finden. Von den 47 derartigen geschützten Landschaften in ganz Österreich liegen 22 in Niederösterreich - sieben werden in einem "Erlebnis Österreich" des ORF Niederösterreich (Gestaltung: Barbara Baldauf, Kamera: Helmut Muttenthaler) vorgestellt.

*Die Reise beginnt im Naturpark Hohe Wand, wo sich alpine und pannonische Vegetation mischen. Am imposanten "Sky-Walk" können Naturparkbesucher - fast frei schwebend über dem Abgrund - hautnah Felsen, Alpenblumen und die atemberaubende Landschaft erleben. Eindrucksvolle Aufnahmen zeigen auch ganz junge Steinböcke, die hier mittlerweile in einer stattlichen Population leben. Nicht zuletzt erklärt ein ehemaliger AUA-Pilot, warum er gerade hier Schlitten- und Wagenfahrten mit Huskies anbietet.

*Künstlich angelegt hingegen wurde vor 200 Jahren unter Fürst Johann I. von Liechtenstein die Landschaft des Naturparks Sparbach, die englischen Landschaftsgärten nachempfunden ist. Bei den weiten Spaziergängen finden sich 200 Jahre alte mächtige Rotbuchen, künstlich geschaffene Teiche und Ruinen sowie zahlreiche frei laufende Wildschweine. Die Region hat Künstler immer wieder zu Bildern und Theaterstücken inspiriert: So hat Ferdinand Georg Waldmüller einige seiner bekannten Bilder in Sparbach gemalt und Ferdinand Raimund soll hier sein Zauberspiel "Der Alpenkönig und Menschfeind" vollendet haben.

*Ganz anders wirkt der Naturpark Leiser Berge mitten im Weinviertel, nämlich fast futuristisch mit den beiden hochmodernen Radar-Beobachtungsstationen am Buschberg, der mit 476 Metern auch die höchste Erhebung des Weinviertels ist. Die Landschaft wird oft als "Weinviertler Steppe" bezeichnet - denn in der kargen Vegetation auf den Trockenrasengebieten wächst nur wenig. Was freilich gedeiht, ist umso beeindruckender wie im zeitigen Frühjahr die Kuhschellen, die streng unter Naturschutz stehen. Darüber hinaus führt der älteste verbriefte Weg Mitteleuropas, der so genannte "Totenweg", durch die bereits vor Jahrtausenden besiedelte Kulturlandschaft. Zahlreiche bei Ausgrabungen gemachte Funde liefern dazu die archäologischen Beweise.

*Eine weitere Station dieses "Erlebnis Österreich" sind die Waldviertler Moor-Gebiete: Im Naturparkzentrum im Hochmoor Schrems wird den Besuchern eindrucksvoll und ansprechend der Lebensraum Moor vermittelt, welche Pflanzen hier wachsen und welche Tiere hier leben. Fischotter und Frösche beispielsweise. Sie werden von einem aus Heidenreichstein stammenden Experten näher vorgestellt, der bis nach Südamerika Frosch-Forschungen anstellt.

*Ein kleiner Naturpark befindet sich am Buchenberg in Waidhofen an der Ybbs - dort steht naturnahes Lernen für Kinder im Mittelpunkt:
Man kann Wölfe, Luchse und Wildkatzen beobachten, am Eulen-Mythosweg diesen Vögeln sprichwörtlich Aug in Aug gegenüberstehen und sich danach im Kletterwald selbst als Luchs oder Wildkatze versuchen.

*Den Abschluss der filmischen Reise durch die niederösterreichischen Natur-Parke macht die wildromantische Landschaft des riesigen Naturparks Ötscher-Tormäuer. Sie ist geprägt durch wilde Schluchten, einsame Hütten und großartige Aussichten. Im höchstgelegenen Naturpark Niederösterreichs kommen Besucher darüber hinaus auch den Sternen nahe - und zwar in der Astrologischen Station am Hochpernegg.

"Von wilden Tieren, Mooren und Ruinen" - dieses "Erlebnis Österreich" aus dem ORF Niederösterreich beweist: Man muss nicht weit reisen, um noch unverfälschte, wilde, beeindruckende und romantische Naturlandschaften zu entdecken.

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