FPÖ-Frigo/Eisenstein: Wissenschaftsbericht 2010 verleugnet gekürzte Budgets

Werbung statt Wissenschaft ist gravierender Fehler

Wien (OTS/fpd) - Im Wissenschaftsbericht findet sich in vielen Bereichen nichts über Budgetkürzungen. Dies kann allerdings keinesfalls den Tatsachen entsprechen, so die beiden FPÖ-Wien Gemeinderäte LAbg. Univ. Prof. Dr. Peter Frigo und Univ. Prof. Dr. Herbert Eisenstein im Zuge der Rechnungsabschlussdebatte.

Die Wiener Uni ist im internationalen Ranking im Feld 91-100 weit abgeschlagen von den amerikanischen Universitäten. So fehlen im Budget der Wiener Medizinischen Universität derzeit 50 Millionen Euro, sodass Planstellen nicht mehr nachbesetzt werden können und auch Probleme wie die personelle Besetzung der Notfallambulanz plötzlich evident werden, sagt Frigo.

Allerdings beträgt das Werbebudget der Stadt Wien für entbehrliche Annoncen der einzelnen Ressorts alleine 80 Millionen Euro! Dieses Geld wäre in der Wissenschaft sicher besser angelegt, meint Eisenstein. Die Akademie der Wissenschaften musste aufgrund der Sparmaßnahmen sogar Institute schließen. "Wir fordern daher ein vermehrtes Investment in die Forschung", so Frigo und Eisenstein, die zudem kritisieren, dass hunderte Vereine mit insuffizienten Mitteln subventioniert werden, nur weil sie den Förderern politisch nahe stehen. "Lieber wenige und gesunde Projekte als eine Vielfalt von insuffizienten Förderungen", fordern die Mandatare.

Statt sinnlos Geld in Eigenwerbung zu investieren, müssen sofort Mittel für die Zukunft der Forschung bereitgestellt werden, so die beiden FPÖ-Gemeinderäte abschließend. (Schluss)paw

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0007