Rechnungsabschluss 2010 - SP-Peschek: "Jeder Cent gut investiert"

Wien (OTS/SPW-K) - "Wenn man den FPÖ-Ergüssen, wie schrecklich und furchtbar alles ist, muss man davon ausgehen, dass sie die Geisterbahn mit Wien verwechselt, denn mit der Realität hat das ja nur wirklich nichts zu tun", stellte SP-Gemeinderat Christoph Peschek zu Beginn seiner Rede zum Rechnungsabschluss im Wiener Gemeinderat fest. Im Jahr 2010 habe die Stadt Wien 2,1 Milliarden Euro in den Bereich Jugend, Bildung und Sport investiert, davon sei jeder Euro den Wienerinnen und Wienern zu gute gekommen. "Jeder Cent ist sehr gut investiert worden", unterstreicht Peschek.

Mit einer Summe von 1,6 Milliarden Euro sei der Großteil für Bildung und Kindergärten investiert worden, das entspreche im Vergleich zum Rechnungsabschluss 2009 einem Plus von 200 Millionen Euro. "Jede und jeder Jugendliche in Wien soll, unabhängig von den sozialen Verhältnissen der Eltern, bestmögliche Bildungschancen und entsprechende Zukunftsperspektiven vorfinden. Dafür arbeiten wir etwa mit der Forcierung der gemeinsamen, ganztägigen Schulformen oder eines ganzheitliches Bildungskonzepts, das im Kindergarten beginnt und über Schule, Lehre und Uni bis hin zur Erwachsenenbildung und dem lebenslangen Lernen reicht", betont der Gemeinderat.

Auch im Bereich der Lehrlingsausbildung sei die Stadt Wien nicht nur sehr aktiv, sondern auch erfolgreich. "2010 haben wir insgesamt 5,3 Millionen Euro in die Wiener Berufsschulen investiert. Während die ÖVP - wie so oft, wenn es um die Aus- oder Weiterbildung geht, mit fadenscheinigen Argumenten blockiert, haben wir mit der neue Berufsschule in der Embelgasse nicht nur einen modernen Ausbildungsort, sondern darüber hinaus ein Symbol geschaffen, das für den Aufbruch in der Lehrlingspolitik steht", so Peschek. Wenn aktuelle Zahlen belegen, dass etwa 60% der Maler- und Anstreicherlehrlinge ihre Lehrabschlussprüfungen nicht schaffen, dann sei das auch ein Zeichen dafür, dass mehr Qualität in der Lehrlingsausbildung nötig sei. "Bei der Lehrabschlussprüfung steht nicht Allgemeinwissen, sondern in erster Linie fachliche Sachkenntnis im Mittelpunkt. Wenn sich daher erst gegen Ende der Lehrzeit herausstellt, dass diese Fachkenntnis nicht vorhanden ist, müssen sich auch die Betriebe die Frage gefallen lassen, ob sie ihre Ausbildungspflicht verletzt haben", erklärt Peschek.

Durch gemeinsame Anstrengungen und Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaftskammer und den Betrieben sei eine Steigerung der Ausbildungsqualität und die Stärkung der Lehre als Karrieresprungbrett möglich, zeigte sich Peschek überzeugt. "Die Wiener Ausbildungsgarantie, über die Wien 4.500 überbetriebliche Ausbildungsplätze zur Verfügung stellt, ist ein weiterer, ganz wichtiger Baustein". Dadurch bietet Wien mehr Lehrstellen als andere Bundesländer und weist die geringste Jugendarbeitslosigkeit auf". Trotzdem haben sowohl FPÖ und ÖVP gegen die Ausbildungsgarantie gestimmt.

Wien habe die 2,1 Milliarden Euro in die Bereiche Jugend, Bildung und Sport überlegt und klug investiert. Allein für die Wiener Jugendarbeit wurden 39 Millionen Euro in die Hand genommen, in den Sportbereich investierte Wien 68 Millionen Euro. "Der vorliegende Rechnungsabschluss zeigt eine tolle Leistungsbilanz, die ohne die Mithilfe der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien und ihrer Dienststellen nicht möglich gewesen wäre. Daher möchte ich Ihnen danke für ihre Arbeit für die Wienerinnen und Wiener sagen", betonte Peschek abschließend. (Schluss) lok

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