FP-Heinreichsberger: Anrainer rund um Otto-Wagner-Spitalsareal müssen rasch eingebunden werden

Bürgerbeteiligung findet zu spät statt

Wien (OTS/fpd) - Wie bereits im Mai in der Tageszeitung "Die
Presse" zu lesen war, steht der Baubeginn beim Otto-Wagner-Spitalsareal unmittelbar bevor. Der Bau von 600 Wohnungen wird durch die gemeindeeigene GESIBA erfolgen. Eine Bürgerbeteiligung erst im Spätherbst, wie von Rot und Grün gefordert, ist daher jedenfalls zu spät, kritisiert heute der Klubobmann der FPÖ-Ottakring, Mag. Georg Heinreichsberger.

Geplante 600 Wohnungen, das bedeutet mit Sicherheit über 2.000 neue Bewohner und an die 1000 zusätzlichen KFZs! Daraus ergibt sich eine Reihe von Fragen: Wo werden diese Autos parken? Am Spitals-Gelände? In der Umgebung? Wird es Tiefgaragen geben und wo? Die Anrainer und eigentlich alle Bewohner dieser Gegend wissen bisher nichts über diese Pläne, ärgert sich Heinreichsberger über die miese Behandlung Bürger. Seit es vor ca. fünf Jahren zu massiven Protesten, Einsprüchen, Versammlungen usw. kam, dringen überhaupt keine Informationen mehr nach außen! Zu hoffen, dass die neuen Anrainer alle Radfahrer sind und es daher kein Verkehrsproblem gibt, ist wohl illusorisch.

Das Otto-Wagner-Spitalsareal liegt zwar im 14. Bezirk, die Reizenpfenninggasse, in der der Eingang bzw. die Einfahrt zum Ostteil sein wird, ist jedoch die Grenze zum 16. Bezirk. Das bedeutet, dass die Hauptlast des zu erwartenden Verkehrs voraussichtlich auch über Ottakring hereinbrechen wird. Aber schon vorher werden die leidgeplagten Anrainer Baulärm, -verkehr, -schutt usw. über sich ergehen lassen müssen.

Angesichts dieser Umstände tut eine rasche Befragung Not, um den Anrainern die Möglichkeit zu geben, Ihre Sorgen kundzutun. Allerdings scheint es, als würden Rot und Grün ihre übliche Verhaltensweise, nämlich Zeit zu schinden, fortsetzen. Immer wieder werden dringende Resolutionen der Opposition an die Kommissionen und Ausschüsse zugewiesen bis sich die Dringlichkeit erledigt hat. Schon heute ist daher klar, dass mit dieser Verzögerungstaktik auch das Mitspracherecht betroffener Bürger des Otto-Wagner-Spitalsareals absichtlich verhindert wird. Für das permanente Drüberfahren über die Menschen werden die Herrschaften von SPÖ und Grüne aber sicherlich noch die Rechnung präsentiert bekommen, so Heinreichsberger abschließend. (Schluss) hn

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