FP-Jung: Das Brauner-Risiko für Wien entschärfen

Die SP glaubt noch immer, dass Wien "ihre" Stadt ist

Wien (OTS/fpd) - Die Menschen denken, dass die Politiker nichts
als Wahlkampf machen und sonst gar nichts tun, klagte Bürgermeister Michael Häupl beim SP-Parteitag. "Ja bitte, wer ist es denn, der die Bürger Tag für Tag auf zahllosen Werbeeinschaltungen, Plakaten und Lichtreklamen mit Bildern von Bürgermeister und SP-Stadträten belästigt?", fragt FP-Gemeinderat Brigadier Mag. Wolfgang Jung, um dann gleich zu antworten: "Das ist die SPÖ! Und sie lässt sich das in nur einem Jahr direkt 50 Millionen Steuer-Euros kosten. Dazu kommt noch, was die ausgelagerten Betriebe für die Stadtregierung schalten müssen. Das ist Geldverschleuderung für Eigenwerbung und Repräsentation."

Unabhängig von der Not der Bürger, gibt es fast täglich im Rathaus mit Steuergeld finanzierte Feste. "Am 8. Juni etwa konnten Feinspitze gleich zwischen drei Buffets - im Arkadenhof, im Großen Saal und im Roten Salon auswählen", empört sich Jung über die Dekadenz der Wiener SP.

Ebenfalls beklagte Häupl beim Parteitag: "Wir sind weniger stolz, dass die Arbeitslosigkeit langsamer zurückgeht als in anderen Bundesländern." "Ich kann mir nicht erklären, wie er dazu kommt", erklärt Jung, "Wien ist das einzige Bundesland, in dem die Arbeitslosigkeit ungebremst ansteigt." Der WAFF, den die SP als Vehikel zu mehr Beschäftigung hochpreist, wäre vom Rechnungshof vernichtend kritisiert worden. Jung: "Wozu die zwei Parallelorganisationen WAFF und AMS? In den Bundesländern klappt es mit dem AMS alleine besser."

"Rot hat bei uns in Wien die Schulden explodieren lassen. Für 2011 werden bereits 3,692 Milliarden Euro erwartet. Das heißt: Die Finanzstadträtin hat die Schulden in nur vier Jahren fast verdreifacht. Dazu kommen Brauners Währungsspekulationen, die gründlich in die Hose gingen und den Bürgern allein im Jahr 2010 ganze 233 Millionen Euro gekostet haben. Sie ist ein Risiko für Wien, das entschärft werden muss", ärgert sich Jung. Und an Brauner:
"Deswegen ist es höchste Zeit für Ihren Abgang! Der eigene Parteitag mit seinem Abstimmungsergebnis hat Ihnen den Weg dazu gewiesen." (Schluss)

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