VP-Dworak: Fahrradbeauftragter darf kein Schattendasein führen

Verkehrssicherheit muss im Vordergrund stehen

Wien (OTS) - "Es ist zu hoffen, dass die von der grünen Verkehrsstadträtin heute angekündigte Ausschreibung für den Posten eines Fahrradbeauftragten länger ausfällt als jener Text von zehn Zeilen, mit dem derzeit die Tätigkeit der schon längst in Vergessenheit geratenen Fußgängerverkehrskoordinatorin beschrieben ist", so der Planungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Bernhard Dworak. Dass die Ernennung eines Koordinators noch keine Lösung der Verkehrsprobleme bringt, beweise eindeutig die schon vor Jahren erfolgte Bestellung einer Fußgängerbeauftragten, von der man nach ihrer Bestellung so gut wie nichts mehr gehört habe.

Bei der Bestellung eines Fahrradbeauftragten ist hoffentlich nicht mit einem ähnlichen Ergebnis zu rechnen. Noch dazu scheint man in der Ausschreibungsankündigung für den Posten den Schwerpunkt Sicherheit auszugrenzen. "Wenn ein solcher Beauftragter Sinn macht, dann hauptsächlich, indem dieser die Sicherheitsmaßnahmen für den Fahrradverkehr ausbauen hilft", betont Dworak. Angesichts der Zunahme der Konfliktsituationen im Verkehr, in die Fahrradfahrer verwickelt sind, müsse dieses Thema bei der Arbeit eines Fahrradbeauftragten im Vordergrund stehen. Zu hoffen ist daher, dass diese Überlegungen sowohl in die Ausschreibung als auch in die Auswahl für diese neu zu schaffende Position einfließen und nicht wieder ein Koordinator ernannt wird, dessen Name nach einem halben Jahr für alle in Vergessenheit gerät, so Dworak abschließend.

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