2 von 3 mit HPV in Kontakt: Virus kann bei Frauen & Männern zu schweren Erkrankungen führen,Experten d.MedUni Wien empfehlen Impfung

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EINMODERATION (ÖSTERREICH) (OTS) - Diese Krankheitserreger sind heimtückisch: Humane Papillomaviren - kurz HPV. 2 von 3 Menschen kommen im Laufe ihres Lebens damit in Kontakt - lange Zeit oft unbemerkt und ohne Schmerzen. Doch die Viren können Zellen so nachhaltig schädigen, dass sie krebsartig zu wuchern beginnen. Einen Schutz dagegen gibt es zwar, das Bewusstsein in der Bevölkerung ist allerdings noch eher gering. Ein Umstand, den die Medizinische Universität Wien nun ändern möchte. Heute veranstaltet die MedUni Wien aus diesem Grund einen Aktionstag für MitarbeiterInnen.

REDAKTEURSTEXT

Von human im Sinn von wohlwollend kann beim Humanen Papillomavirus keine Rede sein. Das Wort "hinterhältig" - trifft es eher, so Prof. Ursula Wiedermann-Schmidt, Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin an der MedUni Wien. Das Virus,

OT01 0:00sec WIEDERMANN "Heimtückisches" HPV [Es dringt...]

Mehr als zwei Drittel aller Menschen kommen im Laufe ihres Lebens mit HPV in Berührung. Meist durch Geschlechtsverkehr, erklärt die Virus-Expertin.

OT02 0:31sec WIEDERMANN 70% in Kontakt mit HPV [Es ist...]

Das Bewusstsein dafür ist zwar gestiegen, sagt Prof. Elmar Joura, Gynäkologe und Krebsspezialist der MedUni Wien im AKH. Für einen wirksamen Schutz interessieren sich viele allerdings erst, nachdem sie selbst durch HPV krank geworden sind.

OT03 0:59sec JOURA Erkrankungen durch HPV [Erkrankungen...]

Unbemerkt von Männern hingegen bleibt oft die Tatsache, dass sie selbst der Überträger der tückischen Viren sind. Deshalb sollte HPV bei Frauen und Männern gleichermaßen bekämpft werden, sagt Prof. Wiedermann-Schmidt. Mit dem HPV-Impfstoff, an dessen Entwicklung auch Österreich beteiligt war.

OT04 1:32sec WIEDERMANN HPV-Impfstoff [Das Grundprinzip...]

MedUni-Prof. Reinhard Kirnbauer hat an der Entwicklung dieses Impfstoffs aus leeren Virus-Hüllen mitgearbeitet. Dieser wurde unterdessen millionenfach geimpft und in Studien auch an der MedUni Wien auf Herz & Nieren geprüft. Prof. Wiedermann-Schmidt:

OT05 2:05sec WIEDERMANN MedUni prüfte Impfstoff [Studien, die...]

Ein sicherer und fast nebenwirkungsfreier Impfstoff gegen eine verbreitete Infektion. Und dennoch ist der Anteil der effektiv geimpften Personen gering. Warum ist das so? Nachgefragt bei Herrn und Frau Österreicher:

OT06 2:33sec UMFAGE HPV [Ich hab mich...]

Internationale Erfahrungen mit Impfprogrammen und Aufklärungsarbeit an Schulen zeigen rasch messbare Erfolge. Krebsexperte Prof. Joura:

OT07 3:04sec JOURA Staatliches Impfprogramm [In Australien...]

Nachweislich seltener Krebs durch eine Impfung, die wahrscheinlich sogar ein Leben lang schützt. Derzeit gibt es keinen Hinweis auf die Notwendigkeit einer Auffrischungsimpfung.

OT08 3:36sec JOURA Zur Impfung [Die Impfung ist...]

Am Wirksamsten ist die HPV-Impfung schon im Kindesalter, erklärt Virusexpertin Ursula Wiedermann-Schmidt.

OT09 4:01sec WIEDERMANN Wann impfen [Die früheste Form...]

Das Humane Pappilomavirus: ein Krankheitserreger, dem die Experten der Wiener MedUni intensives Augenmerk schenken: in der Aufdeckung, der Aufklärung und - im Kampf dagegen.
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BONUSTRACKS:

Prof. Elmar Joura, Gynäkologe und Krebsspezialist zur Frage:
Ersetzt die HPV-Impfung die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung?

OT10 4:29sec JOURA Airbag & Gurt [Es ist so...]

Prof. Ursula Wiedermann-Schmidt, von der MedUni Wien zur Frage:
Inwiefern sind Männer von HPV betroffen?

OT11 4:52sec WIEDERMANN Wie sind Männer betroffen [Mittlerweile...] *****

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch in dieser Aussendung OTS0113 bei APA OTS:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110627_OTS0113

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