FPK-Scheuch: Beschluss der ausverhandelten Ortstafellösung gut für Kärnten

Inzko als Diplomat und Repräsentant Österreichs unhaltbar

Klagenfurt (OTS) - "Wer den Bundespräsidenten, den Bundeskanzler, den Außenminister und den Landeshauptmann von Kärnten zum Narren hält, ist als Diplomat und Repräsentant Österreichs unhaltbar. Offenbar zählen für Valentin Inzko weder Handschlag noch Unterschrift, wenn er sogar jetzt noch, wenige Tage vor der Abstimmung im Parlament und entgegen dem von ihm selbst ausverhandelten Memorandum, noch glaubt, die Ortstafellösung torpedieren zu müssen", erklärt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch angesichts des Verhaltens von Valentin Inzko und des Rates der Kärntner Slowenen. Nach den aktuellen Wortmeldungen zweifle er, so Scheuch weiter, ob überhaupt grundsätzlich Frieden zu diesem Thema möglich und auch von allen Seiten erwünscht sei.

"Eine Lösung dieses Problems und ein nachhaltiger Friede würden dem Land Kärnten so gut tun. Nur das zählt, nicht eine einzelne Institution. Bei den Scharfmachern des Rates der Kärntner Slowenen hat man aber den umgekehrten Eindruck. Da hat man sich vom Paulus zum Saulus gewandelt", meint Scheuch. Zwei Drittel der Kärntnerinnen und Kärntner würden die von Politik und Slowenenvertretern vereinbarte Ortstafellösung unterstützen, diese sei daher in keinster Weise mehr verhandelbar. "Inzko spricht nicht für Kärnten und auch nicht für die slowenische Volksgruppe, sondern nur für sich selbst! Genau deshalb waren die Volksbefragung und ihre überwältigende Mehrheit so wichtig. Jetzt zeigt sich, wer will und wer will nicht", stellt FPK-Obmann Scheuch mit Rückblick auf die Kritik an der Durchführung fest.

Wie wichtig die Zusammenarbeit der FPK mit der FPÖ sei, beweise in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass nicht die "vielgelobten Grünen und Orangen das Zustandekommen des Beschlusses im Parlament mit Verfassungsmehrheit garantieren würden, sondern die Freiheitlichen", führt Scheuch weiter aus. Die Freiheitlichen hätten von Anfang zwar hart, aber mit Handschlagqualität an der Lösung gearbeitet und würden auch jetzt dazu stehen. "Die geplanten grünen und orangen Abänderungsanträge, die zu weiteren Verzögerungen führen würden, werden von FPK und FPÖ im Parlament sicher nicht unterstützt. Der Beschluss muss jetzt so rasch wie möglich erfolgen. Und wir stehen natürlich nach wie vor zur Lösung, weil sie gut für Kärnten ist", schließt FPK-Obmann Scheuch.

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