ARBÖ: Warten hat ein Ende - Tauerntunnel endlich "zweiröhrig"

Verkehrsfreigabe am 30. Juni - Meilenstein in puncto Verkehrssicherheit

Wien (OTS) - Am 30. Juni 2011 wird die zweite Röhre des Tauerntunnels für den Verkehr freigegeben. Für den ARBÖ ist das ein Meilenstein in puncto Verkehrssicherheit, denn schließlich gilt die Tauernautobahn (A10) an verlängerten Wochenenden sowie zur Ferienzeit als Transitroute Nummer eins.

"Durch zwei Tunnelröhren mit jeweils zwei Fahrspuren wird der Stau-Hotspot Tauerntunnel wesentlich entschärft, die Gefahren gemindert und die Sicherheit verbessert", so Dir. Dietmar Doloscheski, MIM, Landesgeschäftsstellenleiter des ARBÖ Salzburg. "Dieser wichtige Schritt soll aber nicht der Letzte gewesen sein. Auch andere Projekte, die eine zweite Tunnelröhre zum Ziel haben müssen in Angriff genommen werden", fordert Doloscheski den Ausbau weiterer Tunnel und erinnert dabei an den schrecklichen Brand im Tauerntunnel, der am 29. Mai 1999 zwölf Menschenleben und 42 Verletzte forderte. "Wir begrüßen daher das Vorhaben der ASFINAG bis 2014 insgesamt 1,1 Mrd. Euro in Tunnelneubauten und zweite Röhren zu investieren, denn aus Sicht der Autofahrerinnen und Autofahrer ist es heutzutage nicht mehr einzusehen, dass in einem Tunnel Gegenverkehr herrschen muss. Nach wie vor gibt es 16 Tunnels auf Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich, die nur eine Röhre haben, das muss sich ändern."

Vorverkaufskarten in ARBÖ-Prüfzentren erhältlich - Tariferhöhung ab 1. Juli

Wer die Tauernautobahn (A10) im Bereich Tauerntunnel und Katschbergtunnel passiert, zahlt Sondermaut. An der Einfahrt zur Mautstelle gibt es auch eine eigene Fahrspur, die Benutzern der sogenannten Videomautkarten vorbehalten ist, so der ARBÖ. Aber auch die anderen 15 Spuren in Richtung Süden beziehungsweise zehn Fahrstreifen Richtung Norden sind bei Bedarf für Videomautkarten geeignet. Auch für die Zahlung mit Kreditkarte gibt es in beiden Richtungen je eine Spur.

Ab 1. Juli werden die Tarife verteuert, informiert der ARBÖ: Eine einzelne Fahrt kostet für Motorräder und Pkw bis 3,5 Tonnen (Kategorie 1) 10 Euro, eine Jahreskarte kostet künftig 95 Euro.

ARBÖ-Tipp: Wer sich für die Videomaut entscheidet, kann eine sogenannte Vorverkaufskarte in allen 92 ARBÖ-Prüfzentren vor oder während der Fahrt erwerben. Gerade bei Fahrten in den Urlaub, bzw. regelmäßigen Fahrten in den Süden lohnt sich die Videomaut allemal, da man an der Mautstelle zumeist schneller vorankommt.

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