Industrie begrüßt Beschluss der EU-Strategie für den Donauraum

Wien (OTS) - IV-GS Neumayer: Donauländer für Österreichs Industrie von besonderem Interesse - Verbesserte Infrastruktur wesentlich für Hebung der Potenziale - CEE- Region wächst 2011 um rund 2 Prozentpunkte stärker als Eurozone.

Die Industrie begrüßt die heute, Freitag, im europäischen Rat beschlossene EU-Strategie für den Donauraum. "Die Donauländer sind für Österreichs Industrie von besonderem Interesse. Österreichische Unternehmen zählen in mehreren Ländern im Donauraum zu den Top Investoren - Nr. 1 in Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Nr. 3 in Ungarn. Die Region bleibt aufgrund der guten Wachstumsperspektiven auch weiterhin hochattraktiv für österreichische Unternehmen", erklärte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Christoph Neumayer. 2011 werde das durchschnittliche Wachstum in den CEE-Ländern vom IWF, im Vergleich zu 1,6% in der Eurozone, auf real 3,7 % geschätzt. Damit werde der Vorsprung der Region um rund 2 Prozentpunkte über dem der Eurozone liegen. "Um dieses Potenzial heben zu können ist daher besonderes Augenmerk auf die Verbesserung der Infrastruktur als wesentliche Voraussetzung für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft zu legen. Insbesondere ist die Verbesserung der Donauschifffahrt, wo Österreich als Koordinator designiert wurde, wie auch die Modernisierung der Wasserstraße Donau als Gesamtes voranzutreiben", betonte Neumayer.

Ziel dieser länderübergreifenden Strategie sei es, "die Zusammenarbeit der involvierten Staaten in dieser Region zu forcieren indem bestehende EU-Instrumente und Ressourcen effizienter und wirksamer eingesetzt werden. Dadurch soll eine Weiterentwicklung des wirtschaftlichen Potenzials des Donauraums und die Förderung sowohl von Wohlstand als auch Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erreicht werden. Die Umsetzung der Strategie bietet die Chance eine zukunftssichere und nachhaltige Transportmöglichkeit für die Industrie zu etablieren und ist als Antriebsfaktor für wirtschaftliche Entwicklung und Innovation in der Region bis hin zum Schwarzmeerraum zu forcieren", so der IV-Generalsekretär. Im Durchschnitt der Schwarzmeerregion sei das gewichtete Wachstum im Jahr 2010 deutlich höher als in den EU-27 gewesen. Für 2011 werde laut einer WIFO-Studie prognostiziert, dass der Vorkrisenhöhepunkt von rund 7,8% Wachstum pro Jahr wieder übertroffen wird.

"Die Donauraumstrategie hat daher das Potenzial, sowohl regionale und grenzüberschreitende Kooperationen zu stärken, als auch nachhaltiges Wachstum in der Region und darüber hinaus zu fördern. Zentral ist dafür jedoch, dass in weiterer Folge im Anschluss an die Beschlussfassung konkrete Maßnahmen und Projekte im Interesse der Wirtschaft und Standortsicherung identifiziert und umgesetzt werden", erklärte der IV-Generalsekretär.

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