FPÖ-Gartelgruber: Familienorientierte Rehabilitation endlich auch für Österreich!

Wien (OTS) - "In Österreich besteht großer Aufholbedarf bei der Betreuung und Rehabilitation schwer kranker Kinder und Jugendlicher sowie deren Familien. Es ist höchst an der Zeit, dass die Regierungsparteien endlich ihre Blockadehaltung aufgeben und die Familienorientierte Rehabilitation auch in Österreich ermöglicht wird", erklärt die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber.

Bei einigen schweren Krankheitsfällen sei es unumgänglich, dass Patienten eine Rehabilitationsklinik aufsuchen. Wenn ein Kind über mehrere Wochen eine Rehabilitationsklinik besuchen müsse, komme es nicht selten vor, dass darunter das gesamte Sozialgefüge in der Familie leide. Es sei daher ein absolutes Muss, die gesamte Familie nach Abschluss der Intensivtherapie psychisch und physisch zu stabilisieren und aufzubauen. Die jungen Betroffenen sollten sich mit ihren Eltern und Geschwistern wieder als normale Familie finden und erleben können. Um diese spezielle Situation für Familien besser zu bewältigen, gibt es in Deutschland bereits mehrere Rehabilitationskliniken, die sich auf Familien und Jugendliche spezialisiert haben. Auf diese Familienorientierten Rehabilitationszentren gebe es in Deutschland sehr positive Reaktionen, auch viele Patienten aus Österreich reisten bereits dorthin, um diese Zentren aufzusuchen.

"Bereits vor einem Jahr habe ich gemeinsam mit meinem Kollegen Norbert Hofer einen entsprechenden Antrag eingebracht, der leider von den Regierungsparteien abgelehnt wurde. Im Volksanwaltschaftsausschuss vom letzten Mittwoch hat Volksanwalt Peter Kostelka erneut bestätigt, dass es eklatante Defizite in diesem Bereich in Österreich gibt", meint Gartelgruber. Auch in der Slowakei seinen bereits entsprechende Angebote vorhanden. Es sei Kostelka zuzustimmen, dass Österreich endlich aufholen müsse. "Es ist eine Schande, wie sich die Koalitionsparteien in dieser Frage verhalten. Ihre Blockade geht zu Lasten der Menschen und Familien in Österreich, die vom Schicksal besonders hart getroffen werden. Wir werden uns weiter für diese Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien einsetzen", schließt Gartelgruber.

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