• 24.06.2011, 12:34:49
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Forschung zum Ausprobieren und Mitmachen in WIEN: Gesundheits-Ausstellung an Bord der MS Wissenschaft in Wien eröffnet

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/1979
Im Bild v.l.n.r. Christoph Kratky (FWF-Präsident), Christine Mannhalter (Klinisches Institut für Labormedizin der Medizinischen Universität Wien), Siegfried Trattnig (Leiter des Exzellenzzentrums für Hochfeld MR an der Medizinischen Universität Wien), Barbara Weitgruber (Leiterin der Sektion II, Wissenschaftliche Forschung und internationale Angelegenheiten im BMWF) und Herbert Münder (Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog)

Wien (OTS) - FWF-Präsident Christoph Kratky, Barbara Weitgruber,
Leiterin der Sektion Wissenschaftliche Forschung und internationale
Angelegenheiten im BMWF, Christine Mannhalter, Klinisches Institut
für Labormedizin der Medizinischen Universität Wien und Siegfried
Trattnig, Leiter des Exzellenzzentrums für Hochfeld MR an der
Medizinischen Universität Wien, eröffneten heute Morgen gemeinsam mit
Herbert Münder, Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog, die
Ausstellung NEUE WEGE IN DER MEDIZIN - FORSCHUNG FÜR UNSERE
GESUNDHEIT auf der MS Wissenschaft.

Mannhalter und Trattnig sind - exemplarisch für Österreichs
Gesundheitsforschung - mit Forschungsprojekten in der Ausstellung
vertreten.

Als erste Station macht die MS Wissenschaft vom 24. bis 28. Juni
in Wien an der Donau-Schiffsstation Millennium Tower fest. Dann
folgen Krems (29./30. Juni, Schiffsstation Krems-Stein) und Linz (2.
bis 4. Juni, Lentos Kunstmuseum).

Die MS Wissenschaft ist ein Wissenschaftskommunikationsprojekt von
"Wissenschaft im Dialog" (WID) in Deutschland. WID ist eine
Gemeinschaftsinitiative der deutschen Wissenschaft und wird unter
anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der
Max-Planck-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft und der
Fraunhofer-Gesellschaft getragen. Auf Initiative des
Wissenschaftsfonds ist es gelungen, das schwimmende Science Center
mit Unterstützung des BMWF und der Medizinischen Universität Wien zum
zweiten Mal nach Wien, Krems und Linz zu holen.

Gesundheitsforschung interaktiv erleben

Das schwimmende Science Center, das nach dem großen Erfolg im
Vorjahr auch heuer wieder 10 Tage in Österreich sein wird, bietet
anhand von 29 interaktiven Exponaten faszinierende Einblicke in die
aktuelle Gesundheitsforschung, u.a. in das Schlüssel-Schloss-Prinzip
der Niere, um zu erfahren, was im Körper passiert, wenn man Durst
hat; in das Gehirn und in ein raffiniertes Verfahren, das
Neurochirurgen bei Operationen hilft; in die Kunst des Hörens und die
Technik, die das Hören verbessern kann; in die Reaktion von
Blutplättchen, wenn man von ihnen zu viele oder zu wenige hat; in
eine neue Technologie, mit deren Hilfe Kreuzschmerzen behandelt
werden können, bevor sie überhaupt spürbar sind; in den Ablauf von
Infektionen und die Reaktion des Immunsystems; in das Geschehen bei
einer Pandemie; in die Entwicklung von Medikamenten aus
Tiefseeschwämmen und in das Empfinden, "alt zu sein".

Details dazu unter
http://www.ots.at/redirect/exponattexte

"Breite Bevölkerungskreise für Forschung zu interessieren"

Das neuerliche Engagement des Wissenschaftsfonds und des BMWF für
das Forschungsschiff begründete FWF- Präsident Christoph Kratky
damit, dass von beiden Institutionen immer wieder Initiativen gesetzt
werden, um breite Bevölkerungskreise für wissenschaftliche Forschung
zu interessieren. Darüber hinaus "konnte beim Erstauftritt der MS
Wissenschaft im vergangenen Jahr ein Ergebnis erzielt werden, das
bislang mit keiner unserer Wissenschaftskommunikations-Initiative
erreicht werden konnte." (Kratky).

In diesem Zusammenhang dankte Christoph Kratky dem BMWF und der
Medizinischen Universität Wien für ihre Unterstützung und betonte -
an Herbert Münder gerichtet - die sehr gute und professionelle
Zusammenarbeit mit WID, die es ermöglicht, diese sehr attraktive
Plattform für Wissenschaftskommunikation auch in Österreich
anzubieten.

Einladung, sich selbst ein Bild über Gesundheitsforschung zu machen

Menschen aller Altersgruppen, besonders aber Kinder und
Jugendliche, sind eingeladen, sich auf rund 600 Quadratmetern
schwimmender Ausstellungsfläche selbst ein Bild von der Forschung für
unsere Gesundheit zu machen. Die Ausstellung informiert in 29
Exponaten von wissenschaftlichen Instituten, sechs
Hands-On-Exponaten, die als Ergänzung der wissenschaftlichen Exponate
für die Ausstellung erstellt wurden und einer (Teil)Ausstellung zum
Thema "Überlebens-Kunst" über Prozesse in unserem Körper und zeigt
aktuelle Entwicklungen bei Untersuchung, Diagnose und Behandlung von
Krankheiten und Gebrechen. Dabei werden nicht nur medizinische
Aspekte, sondern auch gesellschaftliche Fragestellungen angesprochen.

Eingeladen sind Menschen aller Altersgruppen, besonders Kinder und
Jugendliche ab einem Alter von 12 Jahren. Schulklassen und Gruppen
über zehn Personen werden gebeten sich anzumelden. Der Eintritt ist
frei!

Viereinhalb Monate in Sachen Wissenschaft unterwegs

Die diesjährige Reise der MS Wissenschaft begann am 19. Mai 2011
in Stuttgart. Das für diese Zeit zur Wissenschaftsplattform umgebaute
Frachtschiff wird bis zum Ende der Tour am 29. September in Berlin in
35 Städten - darunter Heidelberg, Würzburg, Wien, Krems, Linz,
Nürnberg, Frankfurt, Wiesbaden, Bonn, Köln und Hannover - die
Bevölkerung zum Ausprobieren, Mitmachen und Mitforschen eingeladen
haben. (Schluss)

Weitere Informationen zur MS Wissenschaft unter :
http://www.ots.at/redirect/event-info2
http://www.wissenschaft-im-dialog.de/?id=1184

Weitere Bilder unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/1979

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Stefan Bernhardt, FWF - Der Wissenschaftsfonds, 
   Tel.: +43 1 5056740-8111, stefan.bernhardt@fwf.ac.at
   
   Elisabeth Grabenweger, BMWF, 
   Tel.: +43 1 53120-9014, elisabeth.grabenweger@bmwf.gv.at 
   
   Johannes Angerer, Medizinische Universität Wien, 
   Tel.: +43 664 80016-11501, johannes.angerer@meduniwien.ac.at 
   
   Monika Bannert, Leiterin des Projekts MS Wissenschaft in 
   Österreich im Auftrag des FWF, 
   Tel.: +43 664 2100618, m.bannert@pr-expert.at

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