ÖAMTC sieht Mineralölkonzerne gefordert, Spritpreise sofort um 3 Cent zu senken

Fallende Rohölpreise müssen ohne Verzögerung an Autofahrer weitergegeben werden

Wien (OTS) - Wegen der fallenden Rohölpreise sieht der ÖAMTC die Mineralölkonzerne gefordert. "Preissenkungen an der Zapfsäule sind überfällig", sagt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau. "Nachdem die Internationale Energieagentur (IEA) gestern, Donnerstag, für die Freigabe von Ölreserven gesorgt hat, müssen jetzt die Preise für Benzin und Diesel endlich nach unten revidiert werden. Ein sinkender Ölpreis muss den Autofahrern zugute kommen, daran darf auch ein bevorstehender Ferienbeginn nichts ändern."

Zuletzt sind die Höchstpreise für Benzin- und Diesel in Österreich seit 9. Mai 2011 unverändert geblieben. "Jetzt ist es höchste Zeit, dass sich daran was ändert. 3 Cent sind das Minimum, um das jetzt in einem ersten Schritt reduziert werden muss", fordert die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin.

Die IEA hat am Donnerstag angekündigt, wegen der Unruhen in Libyen in den kommenden 30 Tagen 60 Millionen Barrel Rohöl aus Notreserven freizugeben. Nach der Bekanntgabe fiel der Preis der Nordsee-Sorte Brent bis heute heute Früh auf ein Dreimonatstief von 108,33 Dollar je Barrel (159 Liter). Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) hat bereits gestern mit 91,58 Dollar den niedrigsten Stand seit einem Vierteljahr erreicht.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Sabine Fichtinger
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0001