• 24.06.2011, 09:55:46
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SoHo und Schwusos fordern Schutz vor Diskriminierung außerhalb der Arbeitswelt

Peter Traschkowitsch und Ansgar Dittmar: EU muss rasch handeln

Wien (OTS/SK) - Der Schutz vor Diskriminierung in der Arbeitswelt
ist in allen EU-Mitgliedsstaaten bereits umgesetzt. "Bei
Diskriminierungen im Alltag gibt es einen Vorschlag der
EU-Kommission, den der Europäische Rat allerdings noch beschließen
muss. Dieser lässt sich aber Zeit - zu viel Zeit", sagten Ansgar
Dittmar, Vorsitzender der Schwusos (Arbeitskreises der Lesben und
Schwulen in der SPD) und Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener
Landesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität) am
Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Daher fordern die Lesben-,
Schwulen- und Transgenderorganisationen von SPD und SPÖ den Rat auf,
endlich zu handeln. ****

Der Vorschlag für eine EU-Richtlinie, die für den Schutz vor
Diskriminierung wegen des Alters, einer Behinderung, der sexuellen
Ausrichtung, der Religion oder der Weltanschauung außerhalb des
Arbeitsmarktes sorgt, wurde von der EU-Kommission bereits 2008
angenommen. Es stand außer Streit, dass diese EU-Richtlinie für einen
umfassenden Schutz vor Diskriminierung so schnell wie möglich auch in
Kraft treten sollte.

"Ohne die Antidiskriminierungsrichtlinie der EU, wie sie bereits für
die Arbeitswelt gilt, ist es um den Schutz vor Diskriminierung für
Homosexuelle in einigen Ländern der EU nach wie vor schlecht
bestellt. Es ist aber sehr wichtig, dass dieser Schutz erweitert
wird", betont Ansgar Dittmar. Peter Traschkowitsch ergänzt: "Es ist
eine Verpflichtung der Europäischen Union, dass die rechtlichen
Rahmenbedingungen für eine Gleichstellung von Lesben und Schwulen in
Europa umgesetzt werden, gerade wenn einzelne Mitgliedstaaten auf
nationaler Ebene untätig bleiben."

"Gemeinsam werden Schwusos und SoHo auf eine rasche Beschlussfassung
im EU-Rat drängen. Gemeinsam mit unseren Parteivorsitzenden und
unseren EU-Abgeordneten werden wir es schaffen, diesen Schritt in
Richtung mehr Schutz vor Diskriminierung zu gehen", stellen Ansgar
Dittmar und Peter Traschkowitsch abschließend fest. (Schluss)pl/sa

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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