- 24.06.2011, 08:15:00
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ASKÖ-Präsident Wittmann weist frauenfeindliche Äußerungen scharf zurück
Sport ist das beste Mittel zur Integration gerade für Mädchen und Frauen
Wien (OTS) - Entrüstet reagiert ASKÖ- und BSO-Präsident Dr. Peter
Wittmann auf die Äußerungen des Vizepräsidenten der Islamischen
Glaubensgemeinschaft, Ahmet Hamidi, der behauptet hatte, dass
sportliche Betätigung für Mädchen und Frauen schädlich wäre.
"In einer aufgeklärten Gesellschaft haben solche Meinungen aber
schon gar nichts verloren. Wir versuchen derzeit, gerade die
Integration im Sport wie ein zartes Pflänzchen aufzubauen und vor
allem Mädchen und Frauen aus allen Alters- und kulturellen Schichten
für den Sport zu gewinnen", so der Präsident. Erwiesen sei gerade das
Gegenteil von dem, was Hamidi behaupte. "Sport ist für jeden
Menschen, und damit auch für Mädchen und Frauen, in jeder Weise
gesundheitsfördernd und hat positive Wirkungen nicht nur für den
Kreislauf und Muskulatur, sondern auch für die Psyche. Ich kann
überhaupt nicht verstehen, wie jemand, der noch dazu in einem Wiener
Schulgremium sitzt und für Kinder und Jugendliche verantwortlich ist,
so etwas sagen kann".
Wittmann fordert in diesem Zusammenhang alle Schulverantwortlichen
noch einmal auf, mehr als bisher für den Schulsport zu tun. "Wenn wir
unser Kinder und Jugendlichen nicht in Bewegung bringen, dann wird
sich das in Zukunft negativ für unsere gesamte Gesellschaft
auswirken. Nichts ist annähernd so gut für die Gesundheit und das
gesellschaftliche Zusammenleben geeignet wie sportliche Betätigung im
Verein oder einer Gruppe. Daher fordere ich Herrn Hamidi auf, seine
Äußerungen rasch zu überdenken und die Realität anzuerkennen".
Rückfragehinweis:
ASKÖ Bundesorganisation
Steinergasse 12,1230 Wien
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