ASKÖ-Präsident Wittmann weist frauenfeindliche Äußerungen scharf zurück

Sport ist das beste Mittel zur Integration gerade für Mädchen und Frauen

Wien (OTS) - Entrüstet reagiert ASKÖ- und BSO-Präsident Dr. Peter Wittmann auf die Äußerungen des Vizepräsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Ahmet Hamidi, der behauptet hatte, dass sportliche Betätigung für Mädchen und Frauen schädlich wäre.

"In einer aufgeklärten Gesellschaft haben solche Meinungen aber schon gar nichts verloren. Wir versuchen derzeit, gerade die Integration im Sport wie ein zartes Pflänzchen aufzubauen und vor allem Mädchen und Frauen aus allen Alters- und kulturellen Schichten für den Sport zu gewinnen", so der Präsident. Erwiesen sei gerade das Gegenteil von dem, was Hamidi behaupte. "Sport ist für jeden Menschen, und damit auch für Mädchen und Frauen, in jeder Weise gesundheitsfördernd und hat positive Wirkungen nicht nur für den Kreislauf und Muskulatur, sondern auch für die Psyche. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie jemand, der noch dazu in einem Wiener Schulgremium sitzt und für Kinder und Jugendliche verantwortlich ist, so etwas sagen kann".

Wittmann fordert in diesem Zusammenhang alle Schulverantwortlichen noch einmal auf, mehr als bisher für den Schulsport zu tun. "Wenn wir unser Kinder und Jugendlichen nicht in Bewegung bringen, dann wird sich das in Zukunft negativ für unsere gesamte Gesellschaft auswirken. Nichts ist annähernd so gut für die Gesundheit und das gesellschaftliche Zusammenleben geeignet wie sportliche Betätigung im Verein oder einer Gruppe. Daher fordere ich Herrn Hamidi auf, seine Äußerungen rasch zu überdenken und die Realität anzuerkennen".

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