FPÖ: Winter fordert Einreiseverbot für islamistischen Hassprediger Pierre Vogel

Radikales Netzwerk der Salafisten zieht sich bis nach Österreich

Wien (OTS) - Die FPÖ-Nationalratsabgeordnete Dr. Susanne Winter warnt vor einem steigenden Einfluss der islamistischen Bewegung der Salafisten in Österreich. Nicht zuletzt seit dem im letzten Moment geplatzten Islamseminar in einer Wiener Moschee mit zahlreichen geladenen salafistischen Hasspredigern aus Deutschland sei auch hierzulande eine Radikalisierungsbereitschaft unter Muslimen erkennbar. Vorwiegend junge Menschen und Konvertiten bekämen von der fundamentalistischen Strömung einfache Antworten auf die Fragen des Lebens und würden sich durch moderne Predigten besonders angezogen fühlen.

"Junge Muslime werden mittels Videobotschaften über das Internet radikalisiert. Die Salafisten sehnen sich nach einem Gottesstaat mit islamischem Rechtssystem. Dieser soll in einem Heiligen Krieg gegen Ungläubige erkämpft werden", so die Abgeordnete.

Besonderes Augenmerk sei laut Winter auf den zum Islam konvertierten ehemaligen Profi-Boxer Pierre Vogel zu legen, der mit seinen verfassungsfeindlichen Botschaften durch die Lande ziehe. Bei einer Ansprache in Mönchengladbach forderte er Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, in den Berliner Problemvierteln für ein Jahr probeweise die Scharia einzuführen. Für den fundamentalistischen Wanderprediger ist die Steinigung von Ehebrecherinnen ein "Befehl Allahs", das Tragen einer Burka für Frauen "verpflichtend" und die Zwangsverheiratung neunjähriger Mädchen "in Ordnung". Laut dem Berliner Verfassungsschutz treibt er "mit seinen Parolen die Radikalisierung von Muslimen" voran.

Die FPÖ-Abgeordnete Winter fordert aus diesem Grund Innenministerin Johanna Mikl-Leitner auf, ein Einreiseverbot für Pierre Vogel zu prüfen. "In der Schweiz existiert seit 2009 eine Einreisesperre für Vogel, in Deutschland haben sich die Innenminister der Länder diese Woche für eine härtere Gangart gegen die Salafisten ausgesprochen, nur hierzulande geben sich die islamischen Hassprediger weiterhin die Türklinken der Moscheen in die Hand", ärgert sich Winter. Mikl-Leitner müsse rasch tätig werden und den Schweizern folgen, die Pierre Vogel seit drei Jahren wegen Gefahr gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung aus ihrem Land fernhalten. Winter will dem Einreiseverbot jetzt zudem durch eine parlamentarische Anfrage Nachdruck verleihen.

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