Fazekas: Enorme Akzeptanz der Institution Volksanwaltschaft in der Bevölkerung

Volksanwaltschaft nahm 2010 11.198 Beschwerden entgegen

Wien (OTS/SK) - Die Volksanwaltschaft hat im Jahr 2010 11.198 Beschwerden entgegen genommen, was einmal mehr die große Bedeutung dieser demokratischen Einrichtung zeigt. Das betonte heute, Mittwoch, SPÖ-Volksanwaltschaftssprecher Hannes Fazekas im Volksanwaltschaftsausschuss des Nationalrates. "Die Volksanwaltschaft zeigt Probleme in der Verwaltung auf. Sie thematisiert beispielsweise das mangelnde Jobangebot für behinderte Menschen in den Bundesländern und ausgegliederten Unternehmungen und weist auf lange Verfahren bei Unterhaltsstreitigkeiten hin. Sie spricht Probleme bei der Sachwalterschaft oder in der Kinder- und Jugendwohlfahrt an und bemängelt die geringe Zahl von Pflegezentren. Ich begrüße den 34. Bericht der Volksanwaltschaft als wesentliches Dokument für den demokratischen Prozess in Österreich", so Fazekas. ****

Der 34. Bericht der Volksanwaltschaft mit den Daten zum Jahr 2010 weist 11.198 Beschwerden aus. 6.613 Prüfverfahren wurden eingeleitet, kein Prüfverfahren gab es in 4.585 Fällen. Insgesamt wurden 15.265 Anliegen bearbeitet. Allgemein ist ein Anstieg bei den Beschwerden, Prüfverfahren und bearbeiteten Anliegen zu verzeichnen, nur außerhalb des Prüfverfahrens gab es weniger Beschwerden. 30 Prozent aller Prüfverfahren betreffen den Sozialbereich, 19 Prozent das Innenministerium und 17 Prozent den Justizbereich. "Ein ganz wesentlicher Aspekt ist auch die direkte Kommunikation der Volksanwaltschaft mit den Bürgerinnen und Bürgern. 7.600 Menschen suchten persönlichen Kontakt zur Volksanwaltschaft, 15.000 Personen kontaktierten die Volksanwaltschaft auf schriftlichem Weg. Das zeigt die enorme Akzeptanz der Institution Volksanwaltschaft in der Bevölkerung", so Fazekas abschließend. (Schluss) sa/sas/mp

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