FPÖ-Neubauer: Schleudersyndrom bei Südtirol-Ausschuss-Vorsitzenden Hermann Gahr (ÖVP)

Zugesagtes "Hearing" zu 22.000 Unterschriften findet doch nicht statt

Wien (OTS) - Im letzten Südtirol-Unterausschuss hatte der Vorsitzende Hermann Gahr (ÖVP) noch versucht, staatsmännisch zu wirken, indem er gemeint hatte, dass man 22.000 Unterschriften, welche für die Verleihung der Österreichischen Staatsbürgerschaft an Südtiroler in ganz Österreich gesammelt worden waren, nicht einfach unter den Tisch kehren könne, sondern darüber eine Anhörung unter Beiziehung von maßgeblichen Fach- und Sachexperten im Rahmen einer parlamentarischen Veranstaltung anzuberaumen. Vier Wochen später passiert Folgendes:

"Hermann Gahr ist heute vor Beginn des Petitionsausschusses zu mir gekommen und hat vor anderen Zeugen ganz stolz gesagt, er werde heute das von ihm zugesagte "Hearing" beantragen, auch gegen den Willen der SPÖ", berichtet der freiheitliche Südtirol-Sprecher NAbg. Werner Neubauer. "Ich habe ihm für seinen Einsatz und für seinen Mut auch im Namen der 22.000 Unterzeichner herzlich gratuliert", berichtet Neubauer weiter. "Eine Stunde später, als von der Vorsitzenden der Tagesordnungspunkt aufgerufen wurde, konnte oder wollte sich Gahr plötzlich an diese, seine Aussage nicht mehr erinnern und machte mit abwehrenden Handbewegungen Anstände, sich gar nicht zu Wort melden zu wollen."

Aufgrund der darauffolgenden Wortmeldung des freiheitlichen NAbg. Werner Neubauer, der die Zusage Gahrs und seiner Forderung nach einem Hearing zu Protokoll gab, sah sich Gahr genötigt, eine Kurzstellungnahme abzugeben, in der er völlig unerwartet die Durchführung eines "Hearings" für nicht mehr notwendig erachtete. "Dies lässt tief blicken", befindet Neubauer und sagt weiter: "Ich hoffe, Hermann Gahr hat keine gesundheitlichen Probleme, denn dieses Verhalten seine ganze Körpersprache erinnern Experten an ein Schleudersyndrom, welches sich bei Politikern des Formats eines Hermann Gahr so auswirken soll, dass diese Personen oft im Liegen noch umfallen können."

"22.000 Menschen, die ihre Unterschrift unter eine berechtigte Forderung im Rahmen einer Bürgerinitiative gesetzt haben, 22.000 Menschen, die durch eine zweite Staatsbürgerschaft für Südtiroler auf ein Mehr an emotionaler Bindung an das Vaterland Österreich gehofft hatten, werden durch dieses Verhalten Gahrs erneut zutiefst enttäuscht", bringt es der freiheitliche Südtirol-Sprecher auf den Punkt und kündigt an, dass die FPÖ aber nicht locker lassen werde. "Wir werden alles in unserer Macht Stehende unternehmen, um im außenpolitischen Ausschuss, in dem die Frage der doppelten Staatsbürgerschaft für Südtiroler nun behandelt wird, zum Durchbruch zu verhelfen und das berechtigte Ansinnen zur Durchführung einer Anhörung noch einmal in die Waagschale werfen", hält Neubauer abschließend fest.

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