FPÖ-Klubklausur/Sicherheit: Lehrberuf Polizeipraktikant weiterhin gefordert

Zusätzliche Personalaufnahmen notwendiger denn je

Wien (OTS/fpd) - Die Polizistinnen und Polizisten in Wien leisten trotz trister Rahmenbedingungen hervorragende Arbeit. Es ist daher höchst an der Zeit, die sicherheitspolitischen Probleme nicht weiter zu verharmlosen bzw. zu verschleiern sondern eine gut aufgestellte -personell wie logistisch - und motivierte Polizei sicherzustellen, so der AUF-Bundesvorsitzende NAbg. Werner Herbert im Zuge der heutigen Pressekonferenz zur Wiener Klubklausur.

Die Wiedereinführung des "Polizeipraktikanten" als Lehrberuf wäre ein wichtiger Schritt, um dem Personalmangel entgegenzuwirken. So könnten Jugendliche in einer 3-jährigen Ausbildung den Polizeiberuf von Grund auf erlernen und auch langfristig mit dieser zusätzlichen Ausbildung bei der Polizei die erforderlichen zusätzlichen Personalressourcen sicherstellen, ist Herbert überzeugt. Zudem könne man damit auch einen wichtigen Anreiz zur Milderung der zu hohen Jugendarbeitslosigkeit schaffen und in diesem Bereich wichtige Synergien erzielen. Auch wäre es sinnvoll, mehr Anreize für Polizeischüler zu schaffen, etwa eine bessere Entlohnung.

Obwohl die Sicherheit ein wichtiges Gut darstellt und bei der österreichischen Bevölkerung einen besonders hohen Stellewert hat, nehmen die zuständigen Verantwortlichen - der Polizeipräsident Pürstl sowie Innenministerin Mikl-Leitner - dies nicht sonderlich ernst. Die falsche Verteilung von Finanzmitteln etwa, wo lieber Geld für Werbung des BMi ausgegeben wird als für marode Dienststellen und mangelhafte Ausstattung bzw. Ausrüstung, zeigt das wahre Gesicht der Polizeiführung. Sowohl Pürstl als auch Mikl-Leitner sind daher dringend aufgerufen, endlich die erforderlichen Finanzmittel und Personal sicherzustellen, um die Sicherheit in der Bundeshauptstadt wieder herzustellen, so Herbert abschließend. (Schluss)paw

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