FPÖ-Klubklausur: Mahdalik fordert 3.500 zusätzliche Parkplätze

Nummerntafeln und Pflichtversicherung für Radfahrer

Wien (OTS) - Verkehrsstadträtin Vassilakou macht noch schwächere Politik als ihr SPÖ-Vorgänger Schicker, was gar keine so leichte Übung ist, bemerkt FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik. Sie gefällt sich etwa in der Rolle der Holzfällerin beim sinnlosen 8 Mio. Euro-Ringradweg-Neu und bringt die Nahversorgung durch gezielte Parkplatzvernichtung wie etwa in der Währinger Straße mit Vorsatz um. Kaum im Amt, ist die auffällig reisefreudige Stadträtin auch schon wieder rücktrittsreif.

Die insgesamt mehr als 5.000 in den letzten Jahren durch Rückbauten und zum Teil sinnlose Radwege vernichteten Parkplätze verursachen längere Fahrten bei der Parkplatzsuche, mehr Lärm sowie zusätzlichen Abgasausstoß und Feinstaub. Diese Verkehrspolitik ist pervers und schadet sowohl Umwelt als auch Wirtschaft, sagt Mahdalik und fordert die Schaffung von 3.500 neuen Parkplätzen bis 2015.

In diesem Zusammenhang fordert Mahdalik endlich auch Pflichten statt nur Rechte für Radfahrer, die ja als vollwertige Verkehrsteilnehmer behandelt werden wollen und immer neue Millionen für den Radwegbau fordern. Nummerntafeln für jedes Fahrrad nach Schweizer Vorbild sowie Versicherungspflicht für jeden Radfahrer gehören ebenso zum FPÖ-Forderungskatalog wie der Baustopp für die gefährlichen gemischten Rad- und Fußwege und Mehrzweckstreifen.

Dem Bau von Schnell-Straßenbahnen, die seit langen Jahren durch die Diskussionen geistern und nie realisiert wurden, erteilte Mahdalik eine Absage. Wir müssen Nägel mit Köpfen machen und die U-Bahnen bis nach Niederösterreich verlängern, wobei eine 50%-Beteiligung unseres Nachbarbundeslandes festgeschrieben werden muss.

Zudem darf der Bau der S 1 (Nordostumfahrung) von SPÖ und Grünen nicht auf 2016 verschoben werden, nur um einen Koalitionskrach zu vermeiden. Auch die Verlängerung der A-23 zur Seestadt Aspern darf nicht wie von SPÖ und Grünen als reine Erschließungsstraße mit eingebautem Stau geplant sondern muss als Spange von der A-23 in Hirschstetten zur S 1 realisiert werden, betont Mahdalik. (Schluss)otni

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