BSA: "Aufsteigen mit drei Fünfern" muss möglich werden

Mailath-Pokorny: Leistung fordern und fördern

Wien (OTS) - "Das 'Aufsteigen mit drei Fünfern' ist nicht nur pädagogisch, menschlich und im Sinne der Gerechtigkeit der richtige Weg, sondern bringt unbestreitbar auch ökonomische Vorteile", sagt Andreas Mailath-Pokorny, der Präsident des Bundes Sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und KünstlerInnen (BSA). Dabei betonte der BSA Präsident, dass der Leistungsgedanke auch in der sozialdemokratischen Bildungspolitik Beachtung findet. Mit der Leistungsforderung müsse aber immer auch eine Leistungsförderung einhergehen. Gerade das sehr ausgewogene Modell der 'Modularen Oberstufe' könne ein sozial gerechtes und ausgewogenes Bildungssystem garantieren, in dem etwa durch den gezielten Einsatz von "Lern-Coaches" Schwächen abgebaut werden können.

"Etwa 40.000 SchülerInnen bleiben in Österreich jährlich sitzen. Das ist nicht nur pädagogisch zweifelhaft, sondern sowohl für den Staat als auch für die Eltern ein immenser Kostenfaktor. Es ist verwunderlich, dass gerade die ÖVP diesen wirtschaftlichen Aspekt gänzlich übersieht", so Mailath-Pokorny und weiter, "es kann nicht angehen, dass in einer derart sensiblen Angelegenheit, die über die Zukunft unserer Kinder und unseres Landes entscheidet, seitens der ÖVP immer wieder Rückzieher gemacht werden. Der ÖVP scheint es in dieser Frage darum zu gehen, den hochgradig selektiven Charakter unseres Bildungssystems unangetastet zu lassen. Das darf allerdings nicht sein, denn Bildung steht allen zu und muss auch für alle zugänglich und leistbar sein."

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Alessandro Barberi
BSA - Bund sozialdemokratischer Akademiker/innen, Intellektueller und Künstler/innen
Landesgerichtsstraße 16/3, 1010 Wien
Tel.: (01) 310 88 29/16
presse@bsa.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SDA0001