Berlakovich: Förderungsrekord bei Photovoltaik-Anlagen für kommunale Kläranlagen

Wichtiger Beitrag der Wasserwirtschaft zum Klimaschutz

Wien (OTS) - "Die Betreiber von Kläranlagen, aber auch Trinkwasserversorgungsanlagen, setzen verstärkt auf erneuerbare Energie zur Stromversorgung ihrer Anlagen", zeigt sich Umweltminister Berlakovich hocherfreut über die jüngste Entwicklung in der geförderten Siedlungswasserwirtschaft. In der 58. Kommissionssitzung in Angelegenheiten der Wasserwirtschaft wurden nicht weniger als 102 Photovoltaik-Projekte befürwortet. Betreffend die Dotierung der Wasserwirtschaftsförderung im Zuge der Verlängerung der Finanzausgleichsperiode erneuerte Berlakovich sein Versprechen, sich für eine ausreichende Mittelverfügbarkeit im Jahr 2014 einzusetzen. Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

"Die Anlagenbetreiber, also die Gemeinden und Verbände, streben zunehmend die Energieautarkie ihrer Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen an" erläutert Umweltminister Berlakovich. "Das bringt uns meiner Vision, bis 2050 in Österreich die Energieautarkie zu erreichen, einen Schritt näher. Mir ist es wichtig, dass unser Land energieautark und somit unabhängig von Energieimporten aus dem Ausland wird. Für mich ist Energieautarkie ein ganz entscheidendes Ziel mit unzähligen Vorteilen. Auch die deutliche Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher sieht darin ein wichtiges Zukunftsthema. Das bestärkt mich in meiner Arbeit und in meinem Vorhaben, mich weiterhin mit Nachdruck für dieses Ziel einzusetzen", so Berlakovich.

Spitzenreiter bei dem Photovoltaik-Boom ist das Bundesland Niederösterreich mit gesamt 77 Projekten, gefolgt von Oberösterreich mit 21 Projekten. Neben Photovoltaik-Anlagen zur Deckung ihres Strombedarfes setzen Kläranlagenbetreiber auch vermehrt auf die Co-Vergärung biogener Abfälle.

Insgesamt wurden in der 58. Kommissionssitzung 789 wasserwirtschaftliche Projekte mit einem Investitionsvolumen von 170 Mio. Euro und einem Förderungsvolumen von etwa 44 Mio. Euro befürwortet und dem Minister zur Genehmigung vorgelegt. Die durchschnittliche Förderungsintensität liegt bei 26 Prozent.

Darunter befinden sich 14 Projekte zur Umsetzung ökologischer Maßnahmen an österreichischen Gewässern wie z.B. Fischwanderhilfen, die Wasserkraftwerke für die Gewässerfauna durchgängig machen, oder Renaturierungen von ursprünglich hart verbauten Gewässerabschnitten.

Informationen zur Bundesförderung Wasserwirtschaft können unter
http://wasser.lebensministerium.at/ abgerufen werden.

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