LH Dörfler: Steigerungsraten bei Kinderbetreuung auf allen Ebenen

Zahlen der Statistik Austria belegen Kärntens Top-Position in allen Altersklassen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Wie die heute, Mittwoch, präsentierten Zahlen der Statistik Austria belegen, entwickelt sich das Kinderbetreuungsangebot in Kärnten bestens. "Wir sind ständig bemüht, das Kinderbetreuungsangebot auszubauen. So konnten allein in den letzten fünf Jahren rund 1.900 Plätze geschaffen werden", erklärt Kindergartenreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Besonders wichtig ist dabei auch die Schaffung von Betreuungsmöglichkeiten für die unter zweijährigen Kinder. Seit 2005 wurden hier rund 700 Plätze geschaffen. Kärntenweit gibt es derzeit 95 Kindergruppen, das sind um 18 mehr als noch vor fünf Jahren.

"Durch die sukzessive Erweiterung von Kärntens Kinderbetreuungsplätzen war es in den letzten Jahren möglich, über 300 neue Frauenarbeitsplätze zu schaffen. Dieses Plus von über 13 Prozent ermöglicht es vielen Frauen, in familiennahen Berufsgruppen beruflich Fuß zu fassen", so der Kindergartenreferent. Insgesamt sind in Kärnten 2.327 Menschen in der Kinderbetreuung (plus 428 in Horten) beschäftigt.

Die Statistik zeigt weiters, dass Kärnten im Bereich des verpflichtenden Kindergartenjahres eine Spitzenposition einnimmt. Mit einer Besuchsquote von 99 Prozent führt Kärnten nach Vorarlberg die Liste an. "Kärnten liegt damit im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (98,3 Prozent) um knapp ein Prozent höher", so Dörfler, der diesen guten Wert auf Kärntens Vorreiterrolle bei der Einführung des verpflichtenden Kindergartenjahres bezieht. "Während der Bund dieses erst mit dem Schuljahr 2010 eingeführt hat, besteht es in Kärnten bereits seit 2008. Wir haben damit bei den Fünfjährigen eine 100-prozentige Abdeckung, da das restliche Prozent auf begründete und genehmigte Ausnahmen vom Kindergartenbesuch zurück zu führen sind", sagt der Landeshauptmann.

Positiv entwickelt hat sich aber auch die Besuchsquote der Null- bis Zweijährigen. Mit 15,3 Prozent Besuchsquote und einem Plus von 5,2 Prozent in den letzten Jahren, legt Kärnten auch hier Wert zu.

Kärnten investiert aber nicht nur in den Ausbau von Plätzen, sondern insbesondere auch in die Qualität. Gemessen an den "VIF-Kriterien" - ein Qualitäts-Indikator, der sich nach Öffnungszeiten und Angebote (mind. 40 Stunden wöchentlich, acht Stunden täglich, an mindestens vier Tagen bis 17 Uhr, Mittagessen) richtet - liegt Kärnten mit einer Besuchsquote von 65,4 Prozent bei den null- bis zweijährigen Kindern an erster Stelle der Bundesländer (ohne Wien). Auch bei den Kindergärten nimmt Kärnten bei den Qualitätskriterien nach Wien und Salzburg den dritten Platz ein.

"Diese aktuellen Zahlen belegen, dass in Kärnten in den letzten Jahren viel in den Ausbau und die Weiterentwicklung der Kinderbetreuung investiert wurde. Wir leisten einen wichtigen Beitrag zum Wohle und zur Entwicklung unserer Jüngsten und können uns als Nummer Eins der österreichischen Kinderbetreuung bezeichnen", betont Dörfler.
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