Führungskräfteprogramm "Zukunft.Frauen"schafft neue Chancen

Gemeinsames Frauenförderungsprogramm von Wirtschaftministerium, Wirtschaftskammer Österreich und Industriellenvereinigung - Diplomverleihung an Absolventinnen

Wien (OTS/BMWFJ) - Im Rahmen eines Festakts im Wirtschaftsministerium wurden am Montagabend die Absolventinnen des zweiten Durchgangs des Führungskräfte-Programms "Zukunft.Frauen" ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend, der Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung.

"Die Erhöhung des Frauenanteils auf den obersten Führungs- und Entscheidungsebenen muss auf eine Weise erreicht werden, die den Unternehmen nützt und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich stärkt", betonte BMWFJ-Sektionschef Michael Losch bei der Diplomverleihung. "Unternehmen mit gemischten Führungsgremien erwirtschaften laut internationalen Studien mehr Gewinn, sind krisenstabiler und sowohl ökonomisch als auch hinsichtlich der Unternehmenskultur signifikant erfolgreicher. Die Politik kann Rahmenbedingungen verbessern, fördern, bewusst machen und - wie im Fall von "Zukunft.Frauen" - zur Ausbildung beitragen", so Losch.

Workshops, Netzwerkaufbau, Mentoring

"Zukunft.Frauen" ist eine Verbindung aus Workshops, Netzwerkaufbau und Mentoring mit hochkarätigen Vortragenden sowie Expertengesprächen. Dass das Programm ein wichtiges Bedürfnis abdeckt und für Frauen auf dem Weg in Führungspositionen äußerst relevant ist zeigt, dass es bereits konkrete Anfragen an Absolventinnen des ersten Durchgangs gab, so Sektionschef Losch. Zahlreiche Abfragen in der Aufsichtsrätinnen-Datenbank und der Umstand, dass eine Absolventin unmittelbar nach dem ersten Durchgang bereits für einen Aufsichtsrat nominiert wurde, unterstreichen die Qualität des Programmes. Das heißt, Frauen werden aktiver und gleichzeitig auch stärker wahrgenommen.

Aufgrund des regen Interesses ist der dritte Durchgang ab Herbst 2011 bereits ausgebucht. Die Anmeldung für Zukunft.Frauen.4 im Frühling/Sommer 2012 ist jederzeit unter www.zukunft-frauen.at möglich.

"Qualifizierten Frauen den Rücken stärken"

"Wir haben dieses Programm gemeinsam ins Leben gerufen, um weibliche Führungskräfte gezielt zu ihrem Schritt an die Unternehmensspitze zu ermutigen", betonte Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich. "Zukunft.Frauen" leiste darüber hinaus einen wichtigen Beitrag, damit sich Frauen stärker auf Führungsebenen vernetzen und dadurch in maßgeblichen Entscheidungsgremien von Politik und Wirtschaft besser positionieren können. Denn Schultz weiß: "Frauen in Führungspositionen zu haben, zahlt sich für die Unternehmen im wahrsten Sinn des Wortes aus:
Höhere Motivation und Mitarbeiterzufriedenheit, geringere Fluktuation und Fehlzeiten, die Sicherung personeller Ressourcen und dadurch sinkende Kosten und höhere Produktivität sind diesen Betrieben sicher." Entscheidend sei es, so Schultz, qualifizierten Frauen durch solche Initiativen den Rücken zu stärken, ihr Selbstvertrauen zu wecken und sie optimal für Management- und Aufsichtsratspositionen vorzubereiten.

"Innovation und Diversität stärken die Wettbewerbsfähigkeit und schaffen eine offene, kreative und somit innovationsfreundliche Atmosphäre. Für Industrieunternehmen ist es essentiell, dass sich Frauen für eine Karriere in der Industrie interessieren und verstärkt für Führungspositionen gewonnen werden können." betonte Ingrid Puschautz-Meidl, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Burgenland anlässlich der Abschlussveranstaltung der gemeinsamen Initiative der IV, WKÖ und des BMWFJ.Das große Interesse am Führungskräfteprogramm "Zukunft.Frauen" zeige nicht nur, dass enormes Potenzial vorhanden ist, sondern auch die Motivation und die Begeisterung von Frauen Spitzenjobs anzustreben. "Ich bin überzeugt, dass wir eine stärkere Repräsentanz von Frauen in Führungsetagen ohne Zwang und Regulierung erreichen. Allen Absolventinnen möchte ich für ihr Engagement danken und das Allerbeste auf ihrem weiteren beruflichen Weg wünschen." so Puschautz-Meidl.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Pressesprecher des Bundesministers:
Mag. Waltraud Kaserer
Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
waltraud.kaserer@bmwfj.gv.at
www.bmwfj.gv.at

Mag. Volker Hollenstein
Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
volker.hollenstein@bmwfj.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWA0002