NÖAAB-Sobotka/Wilfing: Lehrer sollen entscheiden wer mit Fünfern aufsteigt

Leistung fördern statt darauf verzichten

St. Pölten (OTS/nab ) - "Es wäre grob fahrlässig ein Bildungssystem so zu verändern, dass man mit weniger Leistung auf einmal mehr erreichen kann. Spätestens im Berufsleben entpuppt sich diese Philosophie als Trugschluss. Leistung muss gefördert werden, darauf kann man nicht verzichten", so NÖAAB-Obmann LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka zum Neustart der Verhandlungen hinsichtlich einer modularen Oberstufe.

Auch NÖAAB-Obmann Stellvertreter Bildungslandesrat Karl Wilfing spricht sich gegen einen Automatismus beim Aufsteigen mit drei Fünfern aus: "Die Lehrerinnen und Lehrer wissen, wo die Schülerinnen und Schüler wissenstechnisch stehen und können auch abschätzen, ob ein Schüler dazu befähigt ist, den Unterrichtsstoff im kommenden Schuljahr aufzuholen. Mit einem starren Automatismus würden wir auch unseren Kindern nichts Gutes tun."

"Das Lehrerkollegium soll entscheiden wer mit Fünfern aufsteigt und wer nicht. Ein Weiterkommen mit drei Fünfern muss aber in jedem Fall die Ausnahme sein - ein Automatismus käme einer Aufforderung zur Leistungsverweigerung gleich", so Sobotka und Wilfing einhellig.

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