FPÖ-Unterreiner: Bundestheaterprüfung - Godot ist da!

Schmied muss ganzen Bericht vorlegen

Wien (OTS) - "Das Warten auf Godot hat ein Ende", kommentierte die freiheitliche Kultursprecherin NAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner die Vorlage des Berichtes über die Bundestheaterprüfung. Bezeichnend für den autokratischen Amtsstil der Kunstministerin sei, dass dieser Bericht zuerst den Medien zugespielt werde und nicht erst, wie üblich, den Parlamentsparteien zur Kenntnis gebracht werde, so Unterreiner.

Bereits seit Monaten urgiere sie, Unterreiner, den Bericht bei der Bundesministerin und werde mit fadenscheinigen Begründungen abgewimmelt. "Jetzt ist klar warum", so Unterreiner, denn die Ministerin habe das für sie nicht gerade erfreuliche Ergebnis gefiltert an die Öffentlichkeit bringen wollen. Mit dem Hinweis auf angebliche "Geschäftsgeheimnisse", ziehe Schmied alle Register der Bühnentechnik und verneble die für sie unangenehmen Inhalte, so Unterreiner, die diese Argumentation für unzumutbar hält, handle es sich doch um nicht unerhebliche Summen an Steuergeld.

Die prinzipiell begrüßenswerte Effizienzkontrolle sei für Schmied offenbar nach hinten los gegangen, sehe sie sich doch offenbar genötigt, der Opposition nicht alle Ergebnisse mitzuteilen. Eine Prüfung durch den unabhängigen Rechnungshof wäre jedenfalls als transparenter und objektiver zu bewerten, so Unterreiner. "Ich fordere Schmied dringend auf den Schleiertanz zu beenden und den kompletten Bericht dem Parlament vorzulegen", so Unterreiner.

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