Mayer: Erhalt von Kleinschulen, wo es Sinn macht

Wien (OTS/SK) - Im heutigen Unterausschuss zum
Unterrichtsausschuss wird die Frage der Erhaltung von Klein- und Kleinstschulen ausführlich mit Expertinnen und Experten diskutiert. Im dörflichen Bereich leiden Volksschulen aufgrund von Abwanderung und demografischer Entwicklung oftmals unter Kindermangel. SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer spricht sich für den Erhalt von Klein- und Kleinstschulen aus, dort wo es vor allem pädagogisch Sinn macht: "Auf Bundesebene wird vieles dafür getan, damit es möglich ist, die 'Schule im Dorf' zu erhalten. Es gibt hier verschiedene Modelle, etwa, dass man mehrere Kleinschulen unter eine Leitung stellt oder Exposituren errichtet", so Mayer heute, Dienstag. ****

Auch dem Vorschlag von Gemeindeverbänden, die sich auf einen Standort einigen, kann der SPÖ-Bildungssprecher viel abgewinnen. Die zentrale Frage muss dabei immer lauten: "Was ist das Beste für die Kinder?" In Kleinschulen, die oft nur 10, 15 Kinder unterrichten, ergibt sich automatisch Mehrstufenunterricht. Das bedeutet, Lehrerinnen und Lehrer sind automatisch dazu gezwungen, die Kinder differenziert und individuell zu unterrichten, da Kinder aller Altersstufen in einer Klasse sind.

"Deshalb ist es wichtig, dass der sogenannte 'Abteilungsunterricht' Teil der zukünftigen neuen Lehrerausbildung bleibt", so die Forderung Mayers. (Schluss) mb/sl/mp

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